Einfach geil … phantastisch! Nr. 67 – Neues aus anderen Welten


phantastisch! 67

phantastisch! 67

Habe ich das wirklich geschrieben? Einfach geil …? Und das mir, der ich eigenlich solche Reden kaum schwinge.

Muss wohl einen Grund haben. Natürlich, phantastisch! Nr. 67 zeigt (wieder einmal) wie Magazin-machen geht. Informativ, unterhaltsam und aktuell.

Vor der Besprechung noch schnell der Verlagslink – so jetzt kann los gehen …

Es müssen drei Dinge/Artikel/Tatsachen herausgehoben werden:

  1.  Der Artikel von Horst Illmer über H.G. Wells ist meines Erachtens grandios. Diese Vorschußlorbeeren bekommt er von mir trotz der Tatsache, dass dies erst die Hälfte des Artikels ist. Aber so viel schlechter kann er schon gar nicht mehr werden, als dass er sich dieses Attribut nicht verdient hätte. Das Einzige das ein bisschen betrüblich ist, dass ich ihn gerne selbst geschrieben hätte (und auch schon begonnen hatte). Aber Schwamm drüber, auch andere Dinge/Themen harren der Verschriftlichung.
  2. Jan Niklas Meier hat ebenso einen Artikel über „das Monster“ abgeliefert, der wunderschön stimmig ist und zufälligerweise sehr gut meinen derzeitigen Wissensdrang befriedigt. Allerding habe ich hier ein klein wenig Kritik zu üben. Die Offenlegung von Quellen fehlt zur Gänze. Speziell über die bulgarische Literaturtheoretikerin Julia Kristeva wären (für mich) nähere Angaben im Artikel Zeitersparniss. Natürlich findet man im Netz (fast) alles, aber mit vorhandenen Angaben wäre es halt leichter. Also, lieber Jan Niklas Meier, vielleicht könntes du das nächste Mal etwas puplikumsfreundlicher Quellen preisgeben. Danke.
  3. Die „Deutschstunde“ von Rüdiger Schäfer finde ich toll. Das sind Informationen, die bei mir ziehen. Lustig fand ich jedenfalls die Meldung, dass deutschsprechende Menschen gesünder und reicher sind als Menschen, deren Muttersprache englisch ist. Sollte das wirklich stimmen? – Naja, unter gewissen Berachtungspunkten wohl schon.

Dazu kommt noch allgemein, dass ich glaube, dass man im Magazin die Sekundärliteratur wichtig nimmt. NoNa, gibt das bei mir Sonderpunkte. Ich habe das Gefühl, dass Sekundärliteratur hier gleichwertig neben der Primärliteratur steht. Das kommt sehr selten in Magazinen vor. Meist dient die Sekundärliteratur als Lückenfüller, wenn noch mal ein kleines Stücken weißes Papier zu füllen ist.

Ja, selbst Kinder- und Jügendbücher sind sehr zahlreich vertreten. Das ist löblich. Es sei auch erwähnt, dass die Comic-Szene auch immer gut vertreten ist. Das gibt bei mir zwar keine Zusatzpunkte, aber es gehört dazu und für den Versuch der Vollständigkeit der Themen sei Dank gesagt.

Über die obligaten Interviews kann ich nur, wie schon so oft, sagen, dass sie informativ und kurzweilig gebracht werden. Dafür muss man Christian Endres immer wieder auf die Schulter klopfen. Bitte hier nicht nachlassen. Bleib informativ und in der Fragestellung nicht 08/15.

Es macht einfach Spaß das Magazin zur Hand zu nehmen und zu schmökern. Mein SUB ist wahrlich gigantomatisch, aber phantastisch! findet immer wieder eine Lücke um gelesen zu werden und ich bin ausgesprochen froh darüber. Zuerst das UPDATE von Hirst Illmer, dann alle Fuzzelchen über alte und neue Sekundärliteratur und dann die Interviews. Die gehen meist im Bett kurz vor dem Einschlafen. Manchmal muss ich das eine oder andere Interview nochmal lesen, weil das Sandmännchen schneller war erwünscht, aber da muss ich durch … 🙂

Erschreckend allerdings, die Anzahl der Nachrufe, welche wiedereinmal erforderlich waren. Erfreulicher war da schon die Abteilung „SF & Fantasy in den Medien“ – eine gute Einführung …

Tja, abschließend hier noch die WIKIPEDIA-Seite zu Julia Kristeva, um die Suche etwas zu vereinfachen. Ich nehme an, dass sich Meier in seinem Artikel auf „Powers of horror. An essay on abjection, New York 1982″ bezieht. Leider dürfte es diesen Artikel nicht auf Deutsch geben (Hiermit ein Aufruf an alle Übersetzer 🙂 ), aber 100% gibt’s selten.

Also zu guter Letzt, unbedingt kaufen – erstens, damit das Magazin weiterbesteht (grundsätzlich sind Magazine sind immer gefährdet, ist vermutlich systemimmanent ohne aktuellen Bezug auf  dieses hier) und zweitens, weils einfach geil ist …. (huopps – schon wieder)


Bibliographisches:

phantastisch 67 Inhalt

phantastisch 67 Inhalt

Klaus Böllhöfener (Chefredakteur)
phantastisch! Nr. 67
Neues aus anderen Welten
Atlantis, Stolberg (2017), Magazin A4, 72 Seiten
ISSN 1616-8437

Antiquarisch gesichtet: Verlagsneu, aktueller Preis: 5,95, auch im Abo ab Verlag beziehbar.

Nebenan das aktuelle Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

 


sieh auch:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben.

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