Fantasy-Literatur und darstellende Gewalt


...21st century ghostwriter...

Kull011-00fc Gründet sein Reich mit der Axt: Kull

Was haben Conan, John Carter, Kull, Elric von Melniboné, Fafhrd, Kane und all die anderen Schwertträger der populären Fantasy-Literatur gemeinsam? Die Antwort ist naheliegend: Sie lösen Konflikte gerne mit körperlicher Gewalt. Da wird munter drauflos gemetzelt, sei es, um ein seltenes Juwel aus dem Turm eines Magiers zu stehlen, eine Frau aus den Klauen des Schurken zu retten (oder sie zu erobern, auch gegen ihren Willen), blutige Rache für ein begangenes (oder gefühltes) Unrecht zu nehmen oder gar, um die Götter selbst herauszufordern. In keinem dieser Fälle steht die Anwendung von Gewalt zur Debatte; Nein, ganz im Gegenteil. Brutalität ist in weiten Bereichen der Fantasy-Literatur und natürlich im Sub-Genre Sword&Sorcery im Speziellen ein völlig legitimes Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen. Lediglich etwas tiefgründigere Charaktere wie bspw. Elric von Melniboné lassen sich hin und wieder zu Reflexionen über ihr grausames Handeln hinreißen, nur, um am Ende doch wieder das Schwert sprechen…

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