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Saage Richard: Utopische Profile: Industrielle Revolution und Technischer Staat im 19. Jahrhundert

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Band III bringt die klassische Paßhöhe des durch die Industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts entscheidend beeinflußten utopischen Denkens zur Darstellung. Das Spektrum reicht von Saint-Simons Utopie der Industriegesellschaft, Robert Owens „Neue moralische Welt“ und Charles Fouriers „Theorie der vier Bewegungen“ über Cabets „Reise nach Ikarien“ und Edward Bulwer Lyttons „Das kommende Geschlecht“ bis hin zu Bellamys „Rückblick aus dem Jahre 2000 auf 1887“, William Morris‘ „Kunde von Nirgendwo“ und Theodor Hertzkas „Freiland“. In diesem Band werden ferner etwa fünfzig literarische und sozialphilosophische Texte vorgestellt, die unterhalb der Klassiker-Ebene utopische Elemente enthalten und als Mutiplikatoren wirksam geworden sind. Dabei wird deutlich, daß sich der Fokus der utopischen Entwürfe des 19. Jahrhunderts auf den Topos „Technischer Staat“ konzentriert. Er ist auf die Funktion festgelegt, den mit der Industriellen Revolution möglich gewordenen gesellschaftlichen Reichtum optimal zu entfalten und gerecht zu verteilen. Gleichzeitig wird aber auch gezeigt, daß sich vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unterhalb der Klassiker-Ebene ein Technik-Skeptizismus durchsetzte, der deutlich dystopische Züge trug. Der Band stellt abschließend die utopischen Experimente dar, die Anhänger Owens, Fouriers und Cabets in den Vereinigten Staaten durchführten.

Reihe: Politica et Ars, Band 2, 2002, Gebundene Ausgabe, 360 Seiten,
ISBN: 978-3-8258-5429-9

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Lit-Verlag: Utopische Profile: Widersprüche und Synthesen des 20. Jahrhunderts

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Band IV dokumentiert die wichtigsten utopischen Entwürfe, die auf die Krisen des 20. Jahrhunderts reagierten. Sie schreiben nicht nur das utopische Projekt der Industriellen Revolution in radikalisierter Weise fort. Darüber hinaus kommt es dem vorliegenden Band darauf an, vor allem zwei Strömungen zu berücksichtigen: Zum einen sind die sogenannten „schwarzen Utopien“ bzw. Dystopien gemeint. Sie reagieren auf das Destruktionspotential des technischen Fortschritts, können aber auch als Selbstkritik der autoritären älteren Sozialutopie gelesen werden. Und zum anderen ist die Tradition der „Frauen-Utopien“ zu nennen, die am nachhaltigsten den postmateriellen Zuschnitt eines zukünftigen „guten Lebens“ in einer befriedeten Gesellschaft beschrieben und in den 70er Jahren einen wesentlichen Beitrag zur Innovation des gesamten Genres geliefert haben. Diese Trends werden durch die folgenden klassischen Entwürfe dokumentiert: Herbert George Wells „A Modern Utopia“ sowie „Men like Gods“. Alexande r Bogdanows „Der rote Planet“ und „Ingenieur Menni“, Charlotte Perkins Gilmans „Herland“, Jewgenij Samatins „Wir“, George Orwells „1984“, Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“ und „Eiland“, B. F. Skinners „Futurum Zwei“ sowie Ursula K. Le Guins „Planet der Habenichtse“, Marge Piercys „Frau am Abgrund der Zeit“ und Ernest Callenbachs „Ökotopia“. Auch in diesem Band sollen Texte mit berücksichtigt werden, die unterhalb der Klassenebene als Multiplikatoren gewirkt haben.

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Richard Saage: Utopische Profile – Band 1 – Renaissance und Reformation

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Der vorliegende Bd. 1 ist durch drei Schwerpunkte charakterisiert. Zunächst geht es ihm um die Rekonstruktion der historischen Wurzeln der modernen Utopie in der antiken und mittelalterlichen Welt. Dabei zielt das ihm zugrundeliegende Erkenntnisinteresse darauf ab, auf dieser historischen Folie trotz gemeinsamer Schnittmengen das unverwechselbare Profil der modernen Utopie in der Nachfolge der Utopia des Thomas Morus herauszuarbeiten. Der zweite Schwerpunkt ist der Diskussion der klassischen Utopien der Renaissance und der Reformation im biographischen Kontext ihrer Autoren (Morus, Campanella, Andreae, Bacon und Winstanley) gewidmet, und zwar als Antwort auf die Fehlentwicklungen ihrer eigenen Herkunftsgesellschaft. Der dritte Schwerpunkt schließlich trägt der Tatsache Rechnung, daß unterhalb der Klassiker-Ebene auch Texte entstanden sind, die zwar nicht allen Kriterien utopischen Denkens genügen, aber gleichwohl für dessen Vernetzung mit nicht-utopischen Denkmustern zentral gewesen sind: Sie reichen vom Architekturtraktat Filaretes über die frühe Utopia-Rezeption der Humanisten (Buslidius, Budaeus), Eberlins „Wolfaria“ und Rabelais‘ „Abtei Thelema“ bis hin zu Stiblins eudaimonensischen Staat, Montaignes Idealisierung des „Edlen Wilden“ sowie den Jesuitenstaat in Paraguay.

(Quelle: Covertext Rückseite)

 

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: LIT; Auflage: 2., Aufl. (23. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825854280
  • ISBN-13: 978-3825854287
  • Größe und/oder Gewicht: 16,3 x 1,8 x 23,8 cm

 

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