Richard Saage: Utopische Profile – Band 1 – Renaissance und Reformation


utopische profile 1

Cover-Ansicht

Der vorliegende Bd. 1 ist durch drei Schwerpunkte charakterisiert. Zunächst geht es ihm um die Rekonstruktion der historischen Wurzeln der modernen Utopie in der antiken und mittelalterlichen Welt. Dabei zielt das ihm zugrundeliegende Erkenntnisinteresse darauf ab, auf dieser historischen Folie trotz gemeinsamer Schnittmengen das unverwechselbare Profil der modernen Utopie in der Nachfolge der Utopia des Thomas Morus herauszuarbeiten. Der zweite Schwerpunkt ist der Diskussion der klassischen Utopien der Renaissance und der Reformation im biographischen Kontext ihrer Autoren (Morus, Campanella, Andreae, Bacon und Winstanley) gewidmet, und zwar als Antwort auf die Fehlentwicklungen ihrer eigenen Herkunftsgesellschaft. Der dritte Schwerpunkt schließlich trägt der Tatsache Rechnung, daß unterhalb der Klassiker-Ebene auch Texte entstanden sind, die zwar nicht allen Kriterien utopischen Denkens genügen, aber gleichwohl für dessen Vernetzung mit nicht-utopischen Denkmustern zentral gewesen sind: Sie reichen vom Architekturtraktat Filaretes über die frühe Utopia-Rezeption der Humanisten (Buslidius, Budaeus), Eberlins „Wolfaria“ und Rabelais‘ „Abtei Thelema“ bis hin zu Stiblins eudaimonensischen Staat, Montaignes Idealisierung des „Edlen Wilden“ sowie den Jesuitenstaat in Paraguay.

(Quelle: Covertext Rückseite)

 

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: LIT; Auflage: 2., Aufl. (23. Oktober 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3825854280
  • ISBN-13: 978-3825854287
  • Größe und/oder Gewicht: 16,3 x 1,8 x 23,8 cm

 

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