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Utopie #25 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Die literarische Utopie

Wolfgang Biesterfeld
Die literarische Utopie
Metzler, Stuttgart (1982)
ISBN 3476121275
Realien zur Literatur

Es handelt sich hier eigentlich um eine kommentierte Bibliographie deutscher und englischer Texte. Es wurde eine relativ strenge Handhabung des Utopie-Begriffs angewendet, da es um die im Text manifestierte Sozial-Utopie geht…


In Abänderung der ersten Auflage:

  • die Kurzinterpretationen zur deutschen Utopie wurden um zwei Kapitel vermehrt
  • das Kapitel zur Science Fiction wurde völlig neu geschrieben und
  • der pädagogische Exkurs am Schluss wurde in eine Auswahlbibliographie umgewandelt …

Die Geschichte der Utopie läuft keineswegs parallel zu der ihres Begriffs. Ist das Phänomen auch sehr alt – wir können Platons „Politeia“ als erste rational durchkonstruierte Utopie ansehen -, so taucht das Wort, das der Gattung den Namen gibt, doch erst 1516 als Titel des Werks des englischen Lordkanzlers Thomas Morus auf. Auch das Wort „u-topia“ (=Nichtland oder Nirgendland), das sich in der klassischen Sprache nicht belegt findet, ist eine humanistische Neubildung …

Auszug 'Einleitung', Seite 1-7

Diesen Text kann man seht gut als Einstieg verwenden. Die darin dokumentierten Anregungen sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen sind ungezählt. Natürlich hat es in der Utopieforschung seit 1982 Fortschritte gegeben, aber dafür sind dann andere Bücher zuständig – das erste Rüstzeug kann man sich hier holen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Wolfgang Biesterfeld
  • Die literarische Utopie
  • Metzler, Stuttgart (1982)
  • Realien zur Literatur, Sammlung Metzler, Abt. E, Poetik, Band M 127
  • Zweite Auflage
  • Taschenbuch
  • 130 Seiten
  • ISBN 3476121275

Kleinster Preis: € 1,19, größter Preis: € 64,89, Mittelwert: € 7,77

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  • keine
  • [Webpräsenz] Wolfgang Biesterfeld

Prof. Dr. Wolfgang Biesterfeld, geboren 1940 in Kleve/Niederrhein, ist Literaturwissenschaftler und Musiker. Er wuchs in Moers/Niederrhein auf, machte dort 1959 sein Abitur und studierte an den Universitäten Köln, Tübingen und Münster Philosophie, Germanistik und Geschichte im Hauptfach, Musikwissenschaft und Indologie im Nebenfach. In Münster promovierte er 1969 in Philosophie über Platon, legte im selben Jahr das Erste Staatsexamen in Philosophie und Deutsch ab und bestand 1971 die Magisterprüfung in Deutscher Philologie mit einer Arbeit über Albrecht v. Haller.…

Auszug Artikel


  • [Download] Literarische Utopien von Frauen in der deutschen und US-amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts – Stalfort Anne – ssoar.info

Im heutigen Sprachgebrauch versteht man unter „Utopie“ nicht nur literarische Texte. Das Utopische hat umgangssprachlich einen abwertenden Beigeschmack bekommen und gilt im politischen Sprachgebrauch als Gegensatz zur Realpolitik, den sogenannten harten Fakten und den Sachzwängen.

In Lexika und Wörterbüchern kann man diese Entwicklung verfolgen: Im 19. Jahrhundert verliert die Utopie ihren Charakter als Bezeichnung einer literarischen Gattung und wird zum „Hirngespinst“ (im Duden bis 1973) oder zu „eine[r]Idee oder ein[em] Plan, die so phantastisch sind, daß man sie nicht verwirklichen kann“‚ . …

Auszug Artikel


    • [Downlaod] Weitere Literaturtipps zu Utopien – Löffler 2009 – univie.ac.at

  • Affelt-Schmidt 1991: Fortschrittsutopien. Vom Wandel der utopischen Literatur im 19. Jahrhundert, Stuttgart.
  • Berghalm, Klaus/H. U. Seeber 1983: Literarische Utopien von Morus bis zur Gegenwart, Königstein.
  • Biesterfeld, Wolfgang 1982: Die literarische Utopie, Stuttgart. Bloch, Ernst 1985 (1947): Prinzip Hoffnung, 3 Bde., Frankfurt/Main.
  • u.v.m …

Auszug Literaturliste

 


siehe auch (Auszug):


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