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Bei science-fiction-ebooks.de gibt es auch eine eigene Sparte“SF Sachbuch“. Derzeit geteilt in „Sekundärliteratur“ und „SF-Personality“.
Zugegeben, die Sparte ist nicht gerade berauschend besetzt. Derzeit gibt es in erster Untersparte nur 5 Angebote und die zweite ist mit 13 Ausgaben der SF-Personality-Reihe befüllt, aber man kann sie ja im Auge behalten. 😉
Vielleicht entwickelt Sie sich ja?
Immerhin gibt’s das PDF „Transmedialität im Star Wars-Universum und die Rolle des Animationsfilms“ um zwei Euro günstiger als das Taschenbuch bei Amazon. Nicht bewegend, aber für eBook-Leser interessant.
Angeregt durch (unter anderem) Friedhelm Schneidewind eine Vorstellung – eine Menge zum Stöbern und lesen:
„Es gehört zu den besonderen Merkmalen fantastischer Literatur und Kunst, fiktive Welten hervorzubringen, deren Entwurfscharakter Modellhaftigkeit und spielerische Experimentierfreudigkeit ebenso implizieren kann wie Perspektiven des Utopischen. Die Beiträge des Sammelbands gehen auf Vorträge der Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung im September 2013 zurück, die unter dem Motto „Writing Worlds“ stand. Sich Welten zu erschreiben, zu erzählen oder zu erträumen ist zweifellos ein zentraler Bestandteil und eine wichtige Motivation zur Kreativität, die sich insbesondere im Genre der fantastischen Literatur beobachten lässt. In der Gegenwart lässt sich die spatiale Ebene, die Welten und Räume konstruierende Dimension des Fantastischen, allerdings nicht weniger ausgeprägt in den neueren Medien das Rollenspiels und des Films entdecken. So eröffnen die Aufsätze des Themenhefts ein weites Spektrum, das von Modellierungen mittelalterlicher Sujets über expressionistische Städte-Visionen und Batmans Metamorphosen bis hin zu neueren U.S.-amerikanischen Fernsehserien um das Jahr 2000 reicht.“ (Quelle: Komparatistische Internet-Zeitschrift – ISSN 1864-8533)
Zwar Film und nicht Literatur, aber trotzdem eine interessante Sache. Man muss ja auch über den Tellerrand hinaussehen 😉
„…Science-Fiction-Filme, zumal deutsche, sind ja derart rar, dass man jedem applaudieren muss, der einen macht, zumal zum Discountpreis von 8500 Euro: Das ist die Geldmenge, mit der eine Gruppe Filmemacher auf der Crowdfunding-Plattform Startnext ihr Langfilm-Projekt “Das Letzte Land” umzusetzen versprach, inzwischen konnten sie die Summe sogar übertreffen (können aber auch noch mehr brauchen). Das Letzte Land soll ein „rätselhaftes Roadmovie im Weltraum“ in Spielfilmlänge werden und in einem kleinen, alten, gestohlenen Raumschiff spielen, in dem zwei entlaufende Sträflinge (echte Schauspieler) eine „unvorstellbare Reise“ unternehmen. Visuell demonstriert bereits der (CGI-freie!) Teaser-Videoclip, dass die Macher von Das Letzte Land eine gute Vorstellung davon haben, wo sie hinwollen. … (Quelle: http://deutsche-science-fiction.de/?p=2894 am 25-4-2014)“
Andreas Winterer hat Massimo Müller zum Interview gebeten:
Ein netter Blog-Beitrag zum Thema Manga und westliche Kultur.
…Ob man also beim Bau der eigenen Welt und beim Konzipieren eigener Superhelden einen ähnlichen Weg beschreiten sollte? Tendentiell nicht – es spricht nichts dagegen, exotischere und/oder unbekanntere Mythologien als Grundlage heranzuziehen. Man sollte sich dann aber nicht auf die bloße Übernahme von Namen beschränken, sondern versuchen, mit dem vorhandenen Material zu arbeiten und die Inhalte sinnvoll aufeinander abzustimmen. …
Mädchen möchten Prinzessin werden und Jungs wollen Helden sein. Diese Sehnsüchte fangen fiktionale Erzählungen aller Gattungen ein, auch die Fantastik. Dabei spiegelt sich der jeweilige Zeitgeist in populären Werken. Fantastik war seit ihrem Aufkommen im 19. Jahrhundert immer präsent. Wünsche und Ziele des Einzelnen wurden in ihr erfüllt, aber auch die der jeweiligen Gesellschaft. Nicht selten mischten sich dann Träume mit Propaganda.
Wenn zeitgenössisch nur scheinbare Realität gesehen wird, dann entsteht „verborgene Fantastik“. Die Norm-Wirklichkeit ist dann irreal. – Sehen wir uns dazu die letzten rund 140 Jahre in Deutschland an. Was war „echt“, und was war nachträglich verstanden „reine Fantasie“?