Veröffentlicht: 17. März 2026
Eine Dissertation zum Thema Architektur kann und will ich noch anbieten. Die Dissertation verknüpft Architekturtheorie mit psychologischen und philosophischen Konzepten des Unheimlichen (z. B. nach Freud), um die beklemmende Wirkung von Hilberseimers Visionen zu erklären. Daneben ein Buch, dass mit der verbreiteten Meinung aufräumt, dass von den Wissenschaften keine großen Erkenntnisse mehr zu erwarten sind. Dabei legt Ganteför, als Experimentalphysiker (Universität Konstanz) Wert darauf, Fiktion strikt von physikalischen Gesetzen zu trennen. Lesbar, aber nicht unbestritten. Bei den Änderungen der Daten wurde sodann ein Buch zu Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction bearbeitet und eine Kleinigkeit, bei welcher der Text herausarbeitet, dass das Idyll bei Adorno nicht bloße Weltflucht ist, sondern als „Nicht-Ort“ (Utopie) fungiert, der die Mängel der bestehenden Realität spiegelt. Lassen wir es auf uns wirken …
Veröffentlicht: 16. März 2026
Es lässt sich vereinbaren: Bärlauch im Wald suchen und Bibliothek ergänzen – alles eine Frage der Organisation. Beides entspannend. Jedenfalls geht die Frage der Architektur in der Utopie (oder umgekehrt?) weiter. Bis auf zwei Titel, welche die Utopie grundsätzlich beleuchten, streifen alle anderen dieses Thema – mehr oder weniger. Das Gattungswerk von Hudde, das posthum erschienen ist, war mir bislang nicht bekannt – also eine absolute Bereicherung der Bibliothek. Für die „Geschichte der Utopie“ habe ich einen Teilauszug digital im Netz aufgespürt und entsprechend verlinkt. Vielleicht gefällt er ja…
Veröffentlicht: 15. März 2026
Phuuu, das überrascht mich jetzt. Zum Thema Architektur und Utopie habe in mehr in der Bibliothek, als ich gerechnet hatte. Soviel, dass es bestimmt auch das nächste Mal noch Material für die Neuigkeiten gibt. Es gehört einfach aufgearbeitet. Dieses Mal z.B.: „Mikro-Utopien der Architektur“, „Utopie zur bildenden Kunst und Architektur“ und „Unheimliche Architektur“ im Film. Daneben noch Glasarchitektur von Paul Scheerbart und einiges anderes an Änderungen der Eintragungen. Wochenende eben …
Veröffentlicht: 13. März 2026
Drei speziellere Bücher fanden gestern Eingang in die Bibliothek. Zunächst einmal eine Abhandlung zu Erhaltung und Verlust von Texten, einschließlich der Fragen von Fehlern, Fälschungen, Plagiaten, Übersetzung und Textwiederherstellung. Sehr interessant in Verbindung von Phantastik und Übersetzungen, auch wenn der Text eigentlich von antiken Klassikern handelt. Vieles lässt sich in die heutige Zeit übertragen. Dann ein Notizbuch von Fritz Lang inklusive dessen Transkription und einem Essay zum Notizbuch und der Person Fritz Lang. Zuletzt ein Buch über Automaten in Kunst und Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Es werden auch „magische“ Automaten behandelt und dies lässt sich sehr gut nach Fantasy und SF umlegen. Insgesamt ein sehr interessanter Tag an dem das Lesen mehr Zeit in Anspruch nahm als die technische Aufnahme. Sehr schön und angenehm …
Veröffentlicht: 12. März 2026
Ein ruhiger Tag, aber trotzdem mit interessanten Büchern unterlegt. So kam der neue Eisfeld endlich um die Ecke, der Sozialwissenschaft und Science Fiction behandelt, und Traumkulturen und Deutungen sozialer Wirklichkeiten im Europa von Renaissance und Barock hat mich schon längere Zeit fasziniert. Der Traum spielt ja auch in der Phantastik keine unwichtige Rolle. Bei Humboldt & Mommsen habe ich das Buch um lächerliche 10,00 Euro gefunden und für die Bibliothek eingekauft. Neuwertig. Bei Amazon kostet der Wälzer fast 115,00 Euro und selbst in der Kindle-Version noch fast 70,– Euro. Manchmal hat der Mensch ja auch Glück. Ich hoffe, euch ist es heute auch gut gesinnt. … Übrigens: Für Interessenten dürfte es noch Exemplare dort geben – man muss nur schnell sein, also los …