Phantastik #36 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Vom Wunderbaren zum Phantsmatischen – Irmgard Scharold

Irmgard Scharold
Vom Wunderbaren zum Phantasmatischen
Fink, München (2012)
ISBN 9783770551392
Zur Archäologie vormoderner Phantastik-Konzeptionen bei Ariost und Tasso

Ein Buch auf das ich wirklich schon gespannt bin. Heute auf meinem Schreibtisch gelandet habe ich kurz die Einleitung überflogen und wäre beinahe nicht mehr losgekommen. Also wurde es auf dem SUB illegal vorgereiht …


Die Autorin untersucht den Umbau des Renaissance-Wunderbaren zu einer Phantastik avant la lettre in Ariostos Orlando Furioso, den Cinque Canti und Tassos Gerusalemme Liberata unter Einbeziehung der philosophischen sowie literaratur- und kunsttheoretischen Debatten um die phantasia

Die vorliegende Arbeit wurde im August 2006 bei den Philosophischen Fakultäten und der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg als Habilitationsschrift eingereicht und im Februar 2007 angenommen. Für die Publikation wurde sie lediglich punktuell um thematisch relevante neuere Literatur ergänzt …

Einleitung

Wird zwar kein leichter Stoff werden, aber ich denke nach der kurzen Bekanntschaft mit dem Text wird sich auch eine längere Beschäftigung damit als befruchtend erweisen. Im Unterschied zur etablierten Phantastikforschung wird die Entstehung des Phantastischen als Folge des Kulturwandels der Renaissance gedeutet, der zwei menschheitsgeschichtlich bedeutsame Paradigmen – das Wunderbare und das Monströse – in eine Legitimationskrise bringt …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Irmgard Scharold
  • Vom Wunderbaren zum Phantasmatischen
  • Zur Archäologie vormoderner Phantastik-Konzeptionen bei Ariost und Tasso
  • Fink, München (2012)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-Gross-Oktav
  • 498 Seiten
  • ISBN 9783770551392

Kleinster Preis: € 28,94, größter Preis: € 135,36, Mittelwert: € 87,00

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  • keine
  • [Download] Das Phantastische als analytischer Begriff – von Stephan Michael Schröder – auf Fedoc.hu-berlin.de

Trotz der Vielzahl der Forschungsbeiträge in den letzten Jahren ist man nur recht bedingt zu einem Konsens darüber gelangt, wie das Phantastische zu definieren ist. Nach Meinung  mancher ist dies zwangsläufig, da das Phantastische eben nicht vollständig qualifizierbar sei. Döring z.B. hat gleich am Anfang seiner Untersuchung zur Phantastik argumentiert, daß Definitionsversuche zwangsläufig ihr Ziel verfehlen müßten, da das Phantastische »sich ja gerade der vollständigen Auflösbar-. keit in begriffliche Rationalität« widersetze. …

Auszug Artikel


  • [Download] Phantastik, Phantasie, Fiktion – Autoreflexive Phantastik und ihr romantisches Erbe – von Thomas Grob – auf edoc.unibas.ch

Theorien des Phantastischen bestimmen üblicherweise den Kern ihres Gegenstandes, das phantastische Element oder ‚Phantasma‘, über dessen Abweichung von einer ‚Normalität‘, mithin in einer (unterschiedlich definierten und situierten) Opposition von ‚Realem‘ (Möglichem, Wahrscheinlichem) und ‚Irrealem‘ (Unmöglichem, Unwahrscheinlichem, Wunderbarem oder Imaginärem). Diese Achse der Betrachtung war schon Ansätzen eigen, die dem noch immer die Diskussionen bestimmenden Theorieentwurf Tzvetan Todorovs aus dem Jahr 1970 vorangingen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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