Döll, Dr. Emil
Das Schicksal aller Utopien
oder socialen Charlatanerien
und das verstandesgemäss Reformatorische
C. G. Naumann, Leipzig (1897)
Schlagwort: Sekundärliteratur

„Beowulf“ als Stoffreservoir
Rezeption, Übersetzung und Genretransfer in der deutschsprachigen Fantastik/Phantastik des 19. und 20. Jahrhunderts
Eigenverlag, Neunkirchen (2026)
„Beowulf“ als Stoffreservoir
Fantastik/Phantastik des 19. und 20. Jahrhunderts
Durch den kürzlichen Erwerb einer Neuausgabe von „Beowulf“ in der Fassung von Karl Simrock ergaben sich für mich einge Fragen, die ich in einem kleinen Essay aufzuarbeiten versuchte. Das Ergebnis möchte ich hier vorstellen. Dieses Essay diente als Vorlage für den letzten Beitrag …
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Kirde, Kalju
Führer durch die klassische Weird Fiction
Lindenstruth, Giessen (2008)
ISBN 3934273882
Der Autor: Ein Pionier des Unheimlichen
Historischer und gesellschaftlicher Hintergrund
Inhaltliche Analyse und literarischer Wert
Hochwertige Ausstattung der Neuausgabe
Fazit und Kernaussage
- Kirde, Kalju
- Führer durch die klassische Weird Fiction
- Lindenstruth, Giessen (2008)
- Paperback
- erweiterte Neuausgabe
- 195 Seiten
- Zusatz
- ISBN 3934273882
derzeit aber antiquarisch vergriffen
- keine
- Wikipedia: Eintrag Kalju Kirde
Bedeutung: Zugang zu kurzer Lebensbeschreibung und Klarnamen (Kalju Frisch) …
Quelle: Wikipedia - Kalju Kirde
- Buchquelle: Lexikon der phantastischen Literatur – Rein A. Zondergeld, Weibrecht, Stuttgart (1998), Eintrag Kalju Kirde, Seite 194
Bedeutung: Lexikoneintrag zu Kalju Kirde …
Sekundärliteratur …225090 {225090:RC42UMVH} 1 technische-universitat-dresden-medienwissenschaft-und-neuere-deutsche-literatur-note 50 default 1 1 1 1 45224 https://sebesta-seklit.net/wp-content/plugins/zotpress/Quelle: Zotero-Webpage (t.sebesta's Library)%7B%22status%22%3A%22success%22%2C%22updateneeded%22%3Afalse%2C%22instance%22%3Afalse%2C%22meta%22%3A%7B%22request_last%22%3A0%2C%22request_next%22%3A0%2C%22used_cache%22%3Atrue%7D%2C%22data%22%3A%5B%7B%22key%22%3A%22RC42UMVH%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Zondergeld%20and%20Wiedenstried%22%2C%22parsedDate%22%3A%221998%22%2C%22numChildren%22%3A1%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20padding-left%3A%201em%3B%20text-indent%3A-1em%3B%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3BRein%20A.%20Zondergeld%2C%20Holger%20E.%20Wiedenstried%3A%20%26lt%3Bi%26gt%3BLexikon%20der%20phantastischen%20Literatur%26lt%3B%5C%2Fi%26gt%3B.%20Stuttgart%5C%2FWien%5C%2FBern%3A%20Weitbrecht%20Verlag%20in%20K.%20Thienemanns%20Verlag%201998.%20%26lt%3Bsup%20class%3D%26quot%3Bzp-Notes-Reference%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Ba%20href%3D%26quot%3B%23zp-Note-RC42UMVH%26quot%3B%26gt%3B1%26lt%3B%5C%2Fa%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fsup%26gt%3B%20%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22book%22%2C%22title%22%3A%22Lexikon%20der%20phantastischen%20Literatur%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Rein%20A.%22%2C%22lastName%22%3A%22Zondergeld%22%7D%2C%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Holger%20E.%22%2C%22lastName%22%3A%22Wiedenstried%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22%26quot%3BWas%20ist%20phantastische%20Literatur%26quot%3B%20fragen%20die%20Autoren%20und%20zitieren%20den%20franz%5Cu00f6sischen%20Theoretiker%20Roger%20Caillois%3A%20%26quot%3BIm%20%5CnPhantastischen%20offenbart%20sich%20das%20%5Cu00dcbernat%5Cu00fcrliche%20wie%20ein%20Riss%20im%20universellen%20Zusammenhang.%26quot%3B%20Eine%20genauere%20Definition%5Cndieser%20Literaturgattung%20wird%20zwar%20versucht%2C%20kann%20aber%20--%20dar%5Cu00fcber%20sind%20sie%20sich%20im%20klaren%20--%20nicht%20geliefert%20werden.%5CnEntsprechend%20weit%20gefasst%20ist%20der%20400-seitige%20Personenteil%20des%20Lexikons.%20Die%20Kurzbiographien%20mit%20Werkanalyse%20und%5Cnbibliographischen%20Daten%20reichen%20von%20Klassikern%20der%20Weltliteratur%20--%20wie%20Honor%5Cu00e9%20de%20Balzac%20und%20Joseph%20Conrad%20--%20%5Cu00fcber%20die%5Cneinflussreichen%20Phantasten%20Poe%20und%20Lovecradft%20bis%20hin%20zu%20den%20gro%5Cu00dfen%20Horror-Autoren%20der%20Gegenwart%2C%20Stephen%20King%20und%20Anne%5CnRice.%5CnDie%20einzelnen%20Stichworte%20zeichnen%20sich%20durch%20ein%20durchdachtes%20Verweissystem%20aus%2C%20so%20dass%20dem%20Leser%20sowohl%5Cnliteraturgeschichtliche%20Parallelen%20als%20auch%20thematische%20Entwicklungen%20transparent%20werden.%20Ein%2050seitiger%20Sachteil%20informiert%5Cn%5Cu00fcber%20gattungsrelevante%20Begriffe%20und%20Verlagsreihen%2C%20eine%20Auswahlbibliographie%20regt%20zu%20weiterer%20Besch%5Cu00e4ftigung%20mit%20den%5Cn%5Cnunterschiedlichen%20Aspekten%20der%20phantastischen%20Literatur%20an.%20ER%20-%5CnDas%20Lexikon%20der%20phantastischen%20Literatur%20basiert%20auf%20der%20bereits%201983%20bei%20Suhrkamp%20erschienenen%20Erstausgabe%2C%20wurde%20jedoch%5Cngr%5Cu00fcndlich%20%5Cu00fcberarbeitet%20und%20erweitert.%20Mit%20der%20Neuausgabe%20ist%20endlich%20wieder%20ein%20Standardwerk%20erschienen%2C%20das%20auf%20dem%5CnBuchmarkt%20konkurrenzlos%20ist.%20Allerdings%20sollte%20in%20diesem%20Zusammenhang%20noch%20das%20umfangreiche%20Lexikon%20der%20Horrorliteratur%5Cnerw%5Cu00e4hnt%20werden.%20--Felix%20Darwin.%22%2C%22date%22%3A%221998%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22gebundene%20Ausgabe%22%2C%22ISBN%22%3A%223-522-72175-6%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%2229LWXCHD%22%2C%22PX5WLH9T%22%2C%22TLTX462Q%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-06-23T15%3A46%3A41Z%22%7D%2C%22notes%22%3A%22%3Cli%20id%3D%5C%22zp-Note-RC42UMVH%5C%22%3E%5Cn%3Cdiv%20data-schema-version%3D%5C%229%5C%22%3E%3Cp%3EMit%20pers%5Cu00f6nlicher%20Widmung%20der%20Autoren%20auf%20dem%20Vorsatzblatt%20vom%207.6.2007%3C%5C%2Fp%3E%5Cn%3C%5C%2Fdiv%3E%5Cn%3C%5C%2Fli%3E%5Cn%22%2C%22image%22%3A%5B%22https%3A%5C%2F%5C%2Fi0.wp.com%5C%2Fsebesta-seklit.net%5C%2Fwp-content%5C%2Fuploads%5C%2F2016%5C%2F04%5C%2F12lexikon-der-phantastischen-literatur.jpg%3Fresize%3D150%252C150%26ssl%3D1%22%2C150%2C150%2Ctrue%5D%7D%5D%7DRein A. Zondergeld, Holger E. Wiedenstried: Lexikon der phantastischen Literatur. Stuttgart/Wien/Bern: Weitbrecht Verlag in K. Thienemanns Verlag 1998. 1
- Sekundärquelle: Bibliothek des Hauses Usher – phantastik-literatur.de
siehe auch (Auszug):
Die letzten Artikel:
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

Kabinett der Phantasten
JMB, Hannover ( ab 2010)
Das konzeptionelle und visuelle Profil der Reihe
Phantastik als literarischer Raum: Warum eine Reihe wie diese sinnvoll ist
-
Das Unheimliche im Vertrauten: Ein scheinbar alltäglicher Raum kippt in eine bedrohliche Mehrdeutigkeit.
-
Grenzbereiche der Wahrnehmung: Traum, Halluzination, Krankheit, Trance oder Obsession werden erzählerisch ernst genommen.
-
Konflikt zwischen Rationalität und Übersinnlichem: Erzählungen halten bewusst offen, ob eine übernatürliche Erklärung „wahr“ ist oder ob sich alles psychologisch deuten lässt.
Historischer Hintergrund: Von der Romantik zur Moderne – und warum das 19. Jahrhundert nachwirkt
3.1 Romantik und Schauer
3.2 Industrialisierung, Urbanisierung, Moderne
3.3 Fin de Siècle und Décadence
Die zeitliche Entwicklung der Reihe
-
Die Etablierungsphase (ab 2012): Die Reihe startete im JMB Verlag mit dem Ziel, eine bibliophile und zugleich erschwingliche Sammlung für Liebhaber klassischer Gruselliteratur aufzubauen. Die ersten Bände widmeten sich klassischen Eckpfeilern der Gattung.
-
Die Konsolidierung und das Jubiläum (bis ca. 2022): Die Verkaufszahlen und das öffentliche Interesse stiegen kontinuierlich. Mit dem Erreichen der magischen Grenze von Band 100 (Der gelüftete Schleier von George Eliot) festigte die Reihe ihren Status auf dem Buchmarkt. Die Gesamtauflage der Reihe bewegte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf die Marke von 20.000 Exemplaren zu. Zudem wurde die Reihe für den Sonderpreis des renommierten Vincent Preis nominiert.
-
Die Fortführung in die Gegenwart (2026): Mittlerweile umfasst der Katalog weit über 120 Bände. Die Reihe integriert zunehmend auch komplexere, psychologische Strömungen der Phantastik des frühen 20. Jahrhunderts (unter anderem mit Werken von Marjorie Bowen und Ellen Glasgow) und beweist damit eine anhaltende editorische Vitalität.
Der editorische Zugriff: Edition und Übersetzung
Herausgeber und Übersetzerteam (soweit öffentlich dokumentiert)
Die fundamentale Bedeutung der Nachwörter
-
Biografischer Kontext: Sie beleuchten die oft exzentrischen oder tragischen Lebensumstände der Autoren und zeigen auf, wie persönliche Krisen in die unheimlichen Erzählungen einflossen.
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Epochengeschichtliche Verortung: Die Essays erklären die literarischen Strömungen der Entstehungszeit – vom viktorianischen Geisterglauben über die deutsche Romantik bis hin zum Fin de Siècle – und machen so die zeitgenössischen Ängste der Gesellschaft sichtbar.
-
Motivgeschichtliche Analyse: Postma schlüsselt die verwendeten literarischen Motive (wie das Doppelgängertum, die lebende Untote oder den Einbruch des Übernatürlichen in den Alltag) auf und erklärt deren Funktion innerhalb der Erzählstruktur.
Literarische Bedeutung: Was Leserinnen und Leser daraus gewinnen können
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Zugang zu „vergessenen Klassikern“: Viele Texte der Phantastik sind kulturgeschichtlich prägend, aber nicht ständig im allgemeinen Sortiment präsent.
-
Vergleichbarkeit und Leseweg: Eine Reihe schafft Orientierung. Wer Gefallen an einem Band findet, kann entlang des Programms weiterlesen, ohne jedes Mal neu „suchen“ zu müssen.
-
Historische Tiefenschärfe: Die Texte zeigen, wie Gesellschaften Angst, Schuld, Begehren oder Fremdheit erzählen – und wie sich diese Erzählweisen wandeln.
Fazit: Kernaussage
- Postma, Dr. Heiko (Hrsg.)
- Kabinett der Phantasten
- derzeit 126 Ausgaben
- JMB Verlag, Hannover (ab 2010)
- Heft, kartoniert
- variabel
- ISBN vorhanden
Innerhalb Deutschlands: 3,50 €
Innerhalb Europas: 5,00 €
weltweit: 10,00 €
- Die Bände erscheinen unregelmäßig ca. 5-8x pro Jahr
- veschiedenste Auflagen
-
JMB Verlag – Offizielle Website
Bedeutung: Programm/Produktseiten zur Reihe „Kabinett der Phantasten“
-
Wikipedia: „Kabinett der Phantasten“
Bedeutung: Überblick zu Reihe, Herausgeber, Übersetzern, Gestaltung; als Sekundärquelle nützlich, aber mit Vorsicht zu prüfen
-
Dr. Heiko Postma – Offizielle Webseite des Herausgebers
Bedeutung: Detailreiche Dokumentation aller erschienenen und in Vorbereitung befindlichen Bände (inklusive Inhaltsangaben und Editionsdetails zu den Folgebänden ab Band 121)
-
Schöne Bücher Netzwerk – Fachbericht: „99-mal Gänsehaut satt“
Bedeutung: Wichtige Hintergrundquelle mit direkten Interviews von Verleger Jens Bolm zur Editionsgeschichte, zu Verkaufszahlen, zur Zielgruppenausrichtung und zur gezielten Auswahl der Autoren.
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Schöne Bücher Netzwerk – Branchenmeldung zum Verlagsjubiläum
Bedeutung: Dokumentation des Erreichens von Band 100 als historischer Meilenstein der Reihe und Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Verlag und Herausgeber.
-
Robots & Dragons (Artikel/Rezension zur Reihe, z. B. Band 120)
Bedeutung: sekundäre Einordnung; als Pressestimme brauchbar, aber nicht primärwissenschaftlich
siehe auch (Auszug):
Die letzten Artikel:
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Geisterwelten Bibliothek der Esoterik
Taschen, Köln (2026)
ISBN 9783754405321
Die Herausgeberin: Chronistin des Verborgenen
Auszug Vorwort
Historischer Hintergrund: Zeitliche Entwicklung des „Geisterhaften“
Vormoderne: Geister als soziale und kosmische Ordnung
Frühe Neuzeit: Kontrolle, Angst, Theologie – und der Kampf um Deutungshoheit
19. Jahrhundert: Spiritismus als Moderne des Jenseits
20. und 21. Jahrhundert: Geister als Sprache von Trauma, Erinnerung, Identität
Kernthema: Tod, Bindung, Gemeinschaft – die Geisterwelt als Beziehungsgeschehen
-
ordnen Trauer (sie geben dem Verlust Form),
-
stiften Kontinuität (die Gemeinschaft endet nicht mit dem Tod),
-
verhandeln Schuld und Versöhnung (was bleibt unerledigt?),
-
erzeugen Identität (wer sind „wir“, wenn wir Herkunft erzählen?).
Rituale und Medien: Séance, Orakel, Wahrsagung als kulturelle Kommunikationsformen
-
Sinnstiftung: Warum ist etwas geschehen?
-
Handlungsorientierung: Was ist zu tun?
-
Entlastung: Wer trägt die Schuld?
-
Bindungsarbeit: Wie bleibt Beziehung möglich?
Kunst als Erkenntnisform: „Visionäre Kunst“ und die Ästhetik des Unsichtbaren
Fazit
- Hundley, Jessica (Hrsg.)
- Geisterwelten
- Bibliothek der Esoterik, Band 6
- Taschen, Köln (2026)
- gebundene Ausgabe
- 518 Seiten
- ISBN 9783754405321
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
- keine
-
Verlagskatalog und Editionsrichtlinien des Taschen Verlags (Köln, 2026):
Mit Essays, Interviews und mehr als 400 Bildern, von Höhlenmalereien bis hin zu zeitgenössischen Werken der Channeled Art, öffnet Spirit Worlds verschlossene Türen und führt uns durch Labyrinthe ins Mysteriöse, in jenseitige Reiche und in Dimensionen, die direkt hinter unserer eigenen liegen. …
-
Jessica Hundley, Website
Jessica Hundley ist eine Geschichtenerzählerin. In ihren Texten, ihrer journalistischen Arbeit, ihren Filmen und ihrer Tätigkeit als Kreativdirektorin beschäftigt sie sich intensiv mit Erzählkunst, Musik, Gegenkultur, Magie und Psychedelia. …
-
Esoterik: Sammelbegriff für Lehren und Praktiken, die „verborgenes“ oder nur Eingeweihten zugängliches Wissen beanspruchen. In der Kulturgeschichte umfasst das sehr unterschiedliche Felder (von religiösen Traditionen bis zu modernen Sinn- und Selbsttechniken). Der Begriff wird je nach Kontext wertneutral beschreibend oder kritisch gebraucht.
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Mythologie: Bestand an Erzählungen, Bildern und Symbolen, durch die Gemeinschaften Ursprung, Ordnung und Grenzerfahrungen (z. B. Tod, Schuld, Schicksal) deuten. „Globale Mythologien“ meint hier: unterschiedliche kulturelle Traditionen, die jeweils eigene Jenseits- und Geistvorstellungen ausbilden.
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Ahnenkult / Ahnenverehrung: Rituale, in denen Verstorbene als weiterhin wirkmächtige Mitglieder einer Gemeinschaft verstanden werden. Dazu gehören Gedenkpraktiken, Opfergaben, Altäre, Feste oder bestimmte Regeln des Umgangs mit Namen, Bildern und Grabstätten.
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Ritual: Wiederholte, symbolisch aufgeladene Handlung (z. B. Trauer- und Bestattungsriten), die soziale Bindung stiftet, Übergänge markiert und Sinn ordnet. Rituale „tun“ etwas: Sie strukturieren Zeit, Gemeinschaft und Emotion.
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Séance: (meist spiritistische) Sitzung, in der Teilnehmende versuchen, mit Verstorbenen oder Geistwesen zu kommunizieren. Unabhängig vom Wahrheitsanspruch ist die Séance kulturwissenschaftlich interessant als soziale und mediale Inszenierung von Kontakt.
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Spiritistisches Medium: Person, die behauptet, Botschaften aus einer nicht-sichtbaren Sphäre (z. B. von Verstorbenen) empfangen und übermitteln zu können. In der Geschichte des Spiritismus sind Medien zentrale Figuren, weil sie „Übersetzung“ zwischen den Sphären versprechen.
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Orakel / Wahrsagung: Praktiken, die Zukunft oder verborgene Zusammenhänge deuten sollen (z. B. durch Karten, Symbole, Trance, Objekte wie Kristallkugeln). Kulturgeschichtlich dienen Orakel häufig der Entscheidungsfindung und Sinnstiftung in unsicheren Lagen.
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Jenseitsvorstellung: Kulturelle Modelle davon, was nach dem Tod geschieht (Weiterleben, Wiedergeburt, Auferstehung, Auflösung, Ahnenexistenz usw.). Solche Vorstellungen sind eng mit Ethik, Gemeinschaft und Trauerarbeit verbunden.
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Visionäre Kunst: Kunst, die innere Bilder, Trance-, Traum- oder Offenbarungserfahrungen thematisiert und häufig das Unsichtbare (Geister, Engel, Dämonen, Zwischenreiche) darzustellen versucht. „Visionär“ beschreibt dabei primär eine ästhetische Haltung – nicht den Beweis eines metaphysischen Sachverhalts.
-
Schwelle / Liminalität: Begriff aus der Ritual- und Kulturtheorie für Übergangszonen („dazwischen“), in denen alte Ordnungen aufgehoben und neue möglich werden. In Geistererzählungen ist die Schwelle ein Leitmotiv: zwischen Leben und Tod, Mensch und Geist, Diesseits und Jenseits.
- Aliens und Außerirdische, Seite 346-368
siehe auch (Auszug):
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