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Phantastik #14 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Gedächtnis und Phantasma-Festschrift für Renate Lachmann

Eine Festschrift für Renate Lachmann, die Slawistin und Literaturtheoretikerin. Auch hier gibt es Anknüpfungspunkte zur Phantastik. Natürlich fachlich, natürlich wissenschaftlich, natürlich akzentuiert …


gedaechtnis phantsama_20190626095241005981_001Susi K. Frank, u.a.
Gedächtnis und Phantasma
Festschrift für Renate Lachmann
Die Welt der Slaven, Sammelbände, Band 13
Sagner, München 2001, gebundene Ausgabe, 634 Seiten
ISBN 3876908205

Hier haben wir zwei sekundärliterarische Beiträge zur Phantastik:

  • Thomas Grob – Das disziplinierte Chaos. V.F. Odoevskijs literarische Phantastik und das Paradox der romantischen Phantasie
  • Caroline Schramm – Telemor und Hyperboloid: Strahlen, Geheimwissen und Phatastik in der postrevolutionären Literatur

Renate Lachmann ist auch Verfasserin von „Erzählte Phantastik: Zur Phantasiegeschichte und Semantik phantastischer Texte“, Suhrkamp (2002):

Nach der konzeptgeschichtlichen Darstellung rhetorischer Zügelung des Phantastischen zeigt die Analyse literarische Texte von der Vorromantik bis zur Neophantastik, wie Geheimwissen (Alchemie, Magnetismus) und (unheimliches) Wissen (Medizin, Pyschologie, Physik) Phantasmen des Übernatürlichen und Verborgergenen stimulieren und Spekulationen mit (para-)logischen Parametern in präzedenzlose, alternative Welten führen.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 30.00 EUR, größter Preis: 33.00 EUR, Mittelwert: 30.00 EUR


siehe auch (Auszug):

  1. Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #19 – German SF Wiki – eine Chance? (Montag, 29 Januar 2024) - Warnhinweis: Mitarbeit im WIKI macht süchtig. Zu allfälligen Nebenwirkungen informieren sie alle Betroffenen ...
  2. Über den Schreibtisch #003 – Neues und Antiquiertes: (Montag, 8 Januar 2024) - Utopie, Dystopie, Karl May und Cyberpunk - dieses Mal eine ganz gemischte Gesellschaft …
  3. Phantastik #68 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Die Rolle des Imaginären und des Vergangenen im literarischen Werk Antonio Tabucchis – Rainer Held (Dienstag, 24 Mai 2022) - Bis zum Erhalt des Buches war mir Antonio Tabucchi im phantastischen Zusammenhang noch nicht aufgefallen. So wie mir italienische Sekundärliteratur in deutscher Übersetzung auch kaum untergekommen ist. …

Die 5 letzten Artikel im Blog:

  1. Bibliotheca Universitas Phantastica #125 – Neues aus der Bibliothek - Neue Fantasia-Ausgaben sind eingelangt. Eine mit phantastischen Filmen und eine allgemeine Ausgabe. Zwei Buchteile sind auch neu. Eine Einleitung zu einem Star Trek-Buch und ein Artikel aus einem Band zum Thema Gedächtnis. Kontrafaktisches Erzählen am Beispiel von "The Man in the High Castle". Dazu noch das neuerste "phantastisch!" mit der Nummer 102. Im Übrigen: Schöne (Ferien-)Tage noch …
  2. Fantasy #22 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Bölsche, Wilhelm – Drachen - Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
  3. Fantasy #21 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Wild, Friedich – Drachen im Beowulf und andere Drachen – Wien (1962) - Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …

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