am 14. Mai 2026
Neuzugänge: als Html-Ansicht-> 2026-05-24-Neuerungen-Bericht
Autorenschaft: Positionen und Revisionen: DFG-Symposium 2001 (2002), Universität Würzburg: 540–556
Abstract: Die Unterscheidung zwischen ›Erzähler‹ und ›Autor‹ gehört zu den Binsenwahrheiten der Literaturwissenschaft: Dem Erzähler werden alle Eigenschaften eines narrativen Textes zugeschrieben; der Autor hat den Text zwar erschaffen, nun aber ist der Text ein vom Autor losgelöstes und ganz unabhängiges Gebilde. Der Autor ist etwas Textexternes, während der Erzähler eine dem Text immanente Größe ist. Es gehört zu den Anfängerfehlern, den Erzähler mit dem Autor zu verwechseln, etwa in Sätzen wie »Am Anfang der Buddenbrooks zeigt der Autor die Mitglieder der Familie bei einem Festessen.« Nein, nicht der Autor zeigt etwas, sondern der Erzähler tut dies, so lautet die fachübliche Korrektur solcher Novizennaivität. …
Tags: Autor(en/innen)->, Erzähl(er/ung(en))->-theorie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->Literatur-, {04.1} Bestand/Digital

Abstract: Als intentionaler Fehlschluss oder auch intentionalistischer Fehlschluss (englisch intentional fallacy) wird in der Literaturtheorie des New Criticism eine Herangehensweise an Texte bezeichnet, die darauf abzielt, die Intention (Absicht) des Autors beim Verfassen des Werks zu rekonstruieren. …
Tags: /englisch, Autor(en/innen)->, Erzähl(er/ung(en))->, Erzähl(er/ung(en))->-theorie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
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