Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #3 – Das Abenteuer Phantastik – molochronik.antville.org


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Alex »molosovsky« Müller, SF-Blogger, Kritiker, Übersetzer hat 2008 einen Essay zum Thema Phantastik geschrieben, der meines Erachtens wert ist als Quelle von Betrachtungen zum Thema Phantastik zu dienen. Ich finde ihn so interessant, das ich ihn aus den vergessenen, dunklen, Gefielden des Internets wieder ans LIcht holen will …

Das Essay erschien erstmals im Sommer 2008 in „Kritische Ausgabe„, einem Themenheft mit dem Thema „Abenteuer“ und wurde später auch im Sommer 2009 in „AndroXine, No. 3“ und  in „Terracom, Nr. 119“ veröffentlicht.

Nicht das das Essay leicht zu lesen ist – da muss man schon ein bisschen das molosovskysche Geschwubbel decodieren. Nach erfolgreicher Decodierung aber, welche als solche schon einen gewissen Lerneffekt hervorrufen kan, hat man eine wunderschöne Anleitung um über Phantastik nachzudenken.

Man wird in den minimalistischen und maximalistischen Ansatz eingeführt und erfährt, dass Phantastik und Pathos viel gemeinsam haben. Das Schlussstatement ist, trotz seines vortgeschrittenen Alters, besonders interessant:

„… Das bedeutet nichts weniger, als eine hinter vorgehaltener Hand geteilte Erkenntnis der Alten zum Allgemeingut zu erheben: dass Phantastik nicht zuletzt das Prinzip der Politik ist.“

Ich würde jedenfalls empfehlen den Essay herunterzuladen und das PDF in Ruhe zu lesen. Wer möchte kann aber auch online lesen. Sollte der Artikel eines schönen Tages vielleicht nicht mehr im Netz vorhanden sein, so schreib mir ein Mail.

Also:

Alle Leseerlebnisse reißen uns aus dem Fortlauf des Alltags. Wir treten heraus aus dem Zusammenhang des Hier und Jetzt und seiner Praxis-Zwänge und lassen uns auf eine zwischen Buchdeckel gebundene ›kleine Welt‹ ein, die nur mittels der magischen Kraft der Sprache in unserer Vorstellungskraft Gestalt annimmt. Dabei spielt es erstmal keine besondere Rolle, welches ›Wo‹ oder ›Wann‹ eine Geschichte beschwört: Ob man Kemal Kayankaya im zeitgenössischen Frankfurt bei seinen Detektivgängen begleitet oder mit Leopold und Stephen durch das Dublin des 16. Juno 1904 spaziert, …

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Weiterführendes:


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