Bram Stoker – Dracula (1897)


dandelion | abseitige Literatur

Ich behaupte, es ist für den modernen Leser unmöglich, sich Dracula von Bram Stoker zu nähern, ohne ein Grundwissen dessen mitzubringen, worum es in dem Roman geht. Die Figur des Grafen Dracula gehört zur Weltkultur, und sie ist nicht nur ein literarischer Charakter, sondern schon eher ein Archetyp. Man beginnt hier also ein Buch zu lesen, über das man wohl oder übel mehr weiß, als einem lieb sein kann.
Doch dafür kann das Buch nichts!
Als es 1897 erstmals erschien, war es etwas Neues. Ein gewaltiges Update von J. Sheridan Le Fanus großartiger Vampir-Novelle „Carmilla“ zwar, aber nichtsdestotrotz für den Großteil der damaligen Leserschaft etwas, das bis dahin in dieser Form niemand zuvor gelesen hat.
Wenn man sich als moderner Leser aus dieser Warte an das Buch heranpirscht, zieht man den größten Gewinn daraus. Und erkennt, dass das verstreute Wissen, dass man leider unweigerlich mit sich schleppt, einschließlich…

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  1. Neuzugänge #6– BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA | Treffpunkt Phantastik

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