Kategorie: Sekundärliteratur

Sekundärliteratur bezeichnet Fach- und Sachliteratur, die sich mit anderen Texten (die als Primärliteratur oder Quellen bezeichnet werden) wissenschaftlich auseinandersetzt.

Bibliotheca Universitas Phantastica #95 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 29. März 2026

MArcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …


Neuzugänge: 2026-03-29-Neuerungen-Bericht  

1.

Das Arcana Interview – Im Gespräch mit Schädelwaldt, dem Berliner Maler des Makabren
R.N. Bloch

Arcana Nr. 5: Magazin für klassische und moderne PhantastikArcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 5 (2004), R.N. Bloch, G. Lindestruth (Hrsg.), Lindenstruth: 30–37

Abstract: Dieses Interview ist weit mehr als eine „Beilage“ in einem Fanzine. Es ist ein essentielles Zeitzeugnis für die deutschsprachige Phantastik-Szene der frühen 2000er Jahre. Robert N. Bloch erweist sich – wie gewohnt – als extrem kundiger Gesprächspartner. Er stellt nicht die Standardfragen, die man in jedem Lifestyle-Magazin liest. Er bohrt dort nach, wo es für den Phantastik-Liebhaber interessant wird: bei den Quellen der Inspiration und der theoretischen Untermauerung des Makabren. Die Chemie zwischen dem sachlich-präzisen Bibliographen Bloch und dem atmosphärisch-düsteren Künstler Schädelwaldt (Pseudopnym für Alexander K.) erzeugt eine faszinierende Spannung. Schädelwaldts Antworten sind oft so bildhaft und gewählt formuliert, dass sie selbst eine fast literarische Qualität besitzen. Er versteht sich nicht nur als Handwerker, sondern als Exeget des Unheimlichen. Für Leser der Arcana bietet das Interview den notwendigen Kontext, um die oft verstörenden Illustrationen des Heftes in einem größeren kunsthistorischen Rahmen (Symbolismus, schwarze Romantik) einzuordnen. Für Sammler der Edition Lindenstruth und Liebhaber der „dunklen“ Kunst ist dieses Porträt unverzichtbar. Es entmystifiziert den Künstler nicht etwa (dafür ist Schädelwaldt zu klug), sondern vertieft das Verständnis für sein Werk. Wer wissen will, warum das Makabre in der Kunst eine so unwiderstehliche Anziehungskraft ausübt, findet hier die Antworten. Ein intellektuelles Vergnügen für alle, die das Grauen lieber in fein ziselierten Federstrichen als in billigen Schockeffekten suchen. …

Tags: Kunst->, Kunst->Buchillustration, Kunst->Coverkunst, Kunst->Malerei, Magazin(e)->, Magazin(e)->Arcana, Person->, Person->K., Alexander (Schädelwaldt), Person->Schädelwaldt (Pseudonym), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

2.

Kakain – Eine moderne Revue
R.N. Bloch

Arcana Nr. 6: Magazin für klassische und moderne PhantastikArcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 6 (2005), R.N. Bloch, G. Lindenstruth (Hrsg.), Lindenstruth: 33–38

Abstract: In seinem Essay widmet sich Robert N. Bloch einer bibliographischen und kulturhistorischen Rarität: der kurzlebigen Wiener Zeitschrift „Kokain – Eine moderne Revue“, die im Jahr 1925 erschien. Bloch zeichnet die Entstehungsgeschichte dieser „Revue“ nach, die unter der künstlerischen Leitung des Wiener Grafikers und Malers Stefan Eggeler stand. Bloch beschreibt, wie das Magazin den Zeitgeist der 1920er Jahre einfing – eine Mischung aus Lebenslust, morbider Dekadenz und dem Spiel mit dem Abgrund. Kokain fungierte dabei weniger als rein medizinisches Thema, sondern als Metapher für die künstlichen Paradiese und die nervöse Unruhe der Moderne. Ein Großteil des Aufsatzes befasst sich mit den Illustrationen Eggelers. Seine Arbeiten, die oft das Groteske, Erotische und Unheimliche berühren, prägten das Gesicht der Zeitschrift und rücken sie in die Nähe der schwarzen Romantik und des phantastischen Realismus. Bloch gibt einen Überblick über die literarischen Beiträge der Revue, die oft zwischen avantgardistischem Experiment und dem „Schund“ jener Zeit schwankten, dabei aber stets eine Aura des Geheimnisvollen und Verbotenen pflegten. Wie für Bloch typisch, liefert der Essay präzise Fakten zur Editionsgeschichte, zur Seltenheit der Hefte und zu ihrem Verschwinden vom Markt, was das Werk heute zu einem begehrten Sammlerobjekt macht. Robert N. Blochs Beitrag in Arcana Nr. 6 ist weit mehr als eine trockene Bestandsaufnahme. Er ist eine Einladung in eine vergessene Welt. Bloch schreibt mit der Souveränität des Experten, der nicht nur Daten sammelt, sondern die Atmosphäre der Texte versteht. Er bettet die Zeitschrift „Kokain“ geschickt in den Kontext der phantastischen Literatur ein. Er zeigt auf, dass Phantastik nicht immer nur aus Gespenstern bestehen muss, sondern auch im „Rauschgefüge“ und der verzerrten Wahrnehmung einer drogenaffinen Boheme zu finden ist. Besonders hervorzuheben ist die sprachliche Präzision. Bloch vermeidet reißerische Effekthascherei, die das Thema „Kokain“ nahegelegt hätte, und konzentriert sich stattdessen auf die ästhetische Qualität und die historische Bedeutung. Für Leser der Arcana, die das Abseitige, das Kuriosum und die literarische „Nischenkultur“ lieben, ist dieser Essay ein Juwel. „Kokain – eine moderne Revue“ ist eine brillante literarhistorische Miniatur. Bloch gelingt es, ein fast vergessenes Dokument der Weimarer/Wiener Moderne als ein wichtiges Mosaiksteinchen der phantastischen Tradition zu rehabilitieren. Es ist eine Lektüre für Feinschmecker, die das Buch nicht nur als Text, sondern als kulturelles Artefakt begreifen. Unverzichtbar für Sammler und Liebhaber der literarischen Dekadenz. Ein typischer „Bloch“, der durch Sachverstand und die Liebe zum bibliophilen Detail besticht. …

Tags: Geographie->, Geographie->Europa (A)->, Geographie->Europa (A)->Wien, Magazin(e)->, Magazin(e)->Arcana, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Wien, Zeitschrift->, Zeitschrift->Koain, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

3.

Der Tod ist eine der Illusionen des schwachen menschlichen Verstandes“: Konstantin Ciolkovskijs „Kosmische Philosophie
M. Hagemeister

Unsterblichkeit – Geschichte und Zukunft des Homo ImmortalisInterjekte 12 2018 (2018), T. Petzer, M. Körte, G. Toepfer, D. Weidner (Hrsg.), Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL): 17–24

Tags: Homo Immortalis, Kybernetik->, Künstliche(r) Mensche(n)->, Künstliche(r) Mensche(n)->Golem, Medizin->, Person->, Person->Ciolkovskij, Konstantin, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Tod->, Unsterblichkeit, Verstand->, Verstand->menschlicher, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->Philosophie->, Wissenschaft(s/en)->Philosophie->kosmische, [08] Import Calibre, {04.1} Bestand/Digital

4.

I. Polianski

Unsterblichkeit – Geschichte und Zukunft des Homo ImmortalisInterjekte 12 2018 (2018), T. Petzer, M. Körte, G. Toepfer, D. Weidner (Hrsg.), Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL): 8–16

Tags: Geographie->, Geographie->Europa (UDSSR)->Russland, Homo Immortalis, Kybernetik->, Künstliche(r) Mensche(n)->, Künstliche(r) Mensche(n)->Golem, Medizin->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Unsterblichkeit, [08] Import Calibre, {04.1} Bestand/Digital

5.

Sammler kommst du nach Ha…: Einige Gedanken über die Hamburger Antiquariatsszene
I. Scharnewski

Arcana Nr. 6: Magazin für klassische und moderne PhantastikArcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 6 (2005), R.N. Bloch, G. Lindenstruth (Hrsg.), Lindenstruth: 19–26

Abstract: In seinem Essay „Sammler kommst du nach Ha… Einige Gedanken über die Hamburger Antiquariatsszene“ (Arcana Nr. 6, 2005) unternimmt Ingo Scharnewski eine literarische Inventur der Hamburger Buchlandschaft. Der Titel spielt ironisch auf Heinrich Bölls Kriegsheimkehrer-Erzählung an, doch Scharnewskis „Schlachtfelder“ sind die vollgestopften Regale und verwinkelten Gänge der Hamburger Antiquariate. Scharnewski führt uns durch das Grindelviertel, die Lange Reihe und andere bibliophile Hotspots der Hansestadt. Dabei geht es ihm weniger um eine statistische Erhebung als um die Psychologie des Suchens und Findens. Er beschreibt die schwindenden Orte, an denen man noch physisch auf Erstausgaben von Klassikern der Phantastik oder obskure Pulp-Hefte stößt. Der Essay ist eine Bestandsaufnahme einer Welt, die zwischen hanseatischer Tradition und dem aufkommenden Druck des Online-Handels steht. Da der Text 2005 erschien, fungiert er als „Abgesang“ auf die Ära vor der totalen Dominanz von Plattformen wie ZVAB oder eBay. Scharnewski reflektiert (indirekt), dass das haptische Erlebnis und das Fachgespräch mit dem Antiquar Qualitäten sind, die durch Suchmasken im Internet nicht ersetzt werden können. Das macht den Essay heute – über 20 Jahre später – zu einem wehmütigen und wertvollen Dokument der Buchkultur. Der Essay glänzt durch Scharnewskis Verwurzelung in der Szene. Er kennt nicht nur die Bestände, sondern auch die Typologie der Verkäufer. Für Fans der Arcana-Reihe, die ohnehin für ihre Liebe zur bibliophilen Abseitigkeit bekannt ist, war dieser Beitrag ein absolutes Highlight der Ausgabe. Ein kluger, atmosphärisch dichter Essay, der die Hamburger Antiquariatsszene kurz vor dem großen digitalen Wandel konserviert. Scharnewski beweist, dass Sekundärliteratur über das Sammeln selbst literarischen Wert besitzen kann. …

Tags: Antiquariat, Geographie->, Geographie->Europa (GE)->, Magazin(e)->, Magazin(e)->Arcana, Sammler, Sammlung, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Hamburg, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

6.

Francois Ducos oder Es war einmal die „Bibliotheque de Fantastique“
E. Willenz

Arcana Nr. 5: Magazin für klassische und moderne PhantastikArcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 5 (2004), R.N. Bloch, G. Lindestruth (Hrsg.), Lindenstruth: 44–52

Abstract: Willenz zeichnet das Porträt von François Ducos, einem der bedeutendsten französischen Sammler, Bibliographen und Herausgeber der Phantastik. Sie beschreibt die Entstehung und den beispiellosen Einfluss dieser Buchreihe, die in den 1970er und 80er Jahren (vornehmlich im Verlag Librairie des Champs-Élysées) erschien. Ducos fungierte hierbei nicht nur als Herausgeber, sondern als Kurator mit einem fast prophetischen Gespür für Qualität. Willenz betont die Liebe zum Detail, die Ducos’ Arbeit auszeichnete – von den fundierten Vorworten bis hin zur grafischen Gestaltung, die die B.D.F. zu begehrten Sammlerobjekten machte. Als Rezensent beeindruckt mich an Elisabeth Willenz’ Essay vor allem die Leidenschaft für das Metier. Es handelt sich hierbei nicht um eine trockene Aufzählung von Veröffentlichungsdaten, sondern um eine lebendige Würdigung der „Suche nach dem verlorenen Schauer“. Willenz beweist eine Sachkenntnis der französischen Literaturszene. Für deutsche Leser, die oft eher auf den anglo-amerikanischen Raum (Lovecraft, Poe, King) fixiert sind, öffnet sie ein Fenster zu einer ganz anderen, eleganteren und oft psychologisch subtileren Tradition des Schreckens. Der Schreibstil ist – passend zum Sujet – leicht melancholisch und hochgradig präzise. Man spürt die Ehrfurcht vor dem Medium Buch. Der Essay dokumentiert eine Ära des Verlagswesens, in der Enthusiasten wie Ducos noch das Profil einer ganzen Gattung prägen konnten, bevor große Konzerne das Feld übernahmen. Der Text setzt ein gewisses Maß an Vorwissen oder zumindest eine hohe Affinität zur Bibliophilie voraus. Wer eine rein unterhaltungsorientierte Analyse erwartet, könnte von der Detailfülle zu Editionsgeschichten erschlagen werden. Für den ernsthaften Forscher und Sammler der Phantastik ist er jedoch ein unverzichtbares Standardwerk. Fazit des Rezensenten. Elisabeth Willenz ist mit diesem Beitrag in Arcana Nr. 5 ein wichtiges Stück Literaturgeschichtsschreibung gelungen. Sie rettet nicht nur das Wirken von François Ducos vor dem Vergessen, sondern infiziert den Leser unweigerlich mit dem Wunsch, die alten Bände der „Bibliothèque du Fantastique“ selbst in den Händen zu halten. Exzellente Sekundärliteratur für Connaisseure des Unheimlichen. …

Tags: Geographie->, Geographie->Europa (F), Magazin(e)->, Magazin(e)->Arcana, Person->, Person->Ducos, Francois, Reihenverzeichnis, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Bibliotheque du Fantastique, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

7.

Dracula’s Museum der Vampire und Fledermäuse: Seit 16. Juli im hessischen Laubach
U. Wyche

Arcana Nr. 5: Magazin für klassische und moderne PhantastikArcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 5 (2004), R.N. Bloch, G. Lindestruth (Hrsg.), Lindenstruth: 38–43

Abstract: Der Arcana-Reisetip zum Museum der Vamoire und Fledermöäuse

Tags: Ausstellung, Magazin(e)->, Magazin(e)->Arcana, Museum->, Museum->Museum der Vampire und Fledermäuse, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

8.

Jean Ray und sein Freudeskreis
R.A. Zondergeld

Arcana Nr. 5: Magazin für klassische und moderne PhantastikArcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 5 (2004), R.N. Bloch, G. Lindestruth (Hrsg.), Lindenstruth: 53–58

Abstract: Das Magazin Arcana (herausgegeben von Robert N. Bloch) gilt in Sammlerkreisen als Goldstandard für die Aufarbeitung vergessener oder unterschätzter Phantastik. In der fünften Ausgabe sticht der Essay von Rein A. Zondergeld besonders hervor. In seinem Essay unternimmt Rein A. Zondergeld eine literaturhistorische Verortung von Raymond Jean Marie De Kremer, besser bekannt als Jean Ray (oder John Flanders). Zondergeld beschränkt sich dabei nicht auf eine bloße Biografie, sondern analysiert das soziale und künstlerische Geflecht, das Ray umgab. Die Konstruktion der Legende: Zondergeld beleuchtet, wie Ray zeitlebens an seinem eigenen Mythos strickte – vom abenteuerlustigen Seemann und Waffenschmuggler bis hin zum „belgischen Poe“. Der Autor stellt die Verbindungen zu zeitgenössischen Weggefährten her, insbesondere zu Michel de Ghelderode und Thomas Owen. Er arbeitet heraus, dass Ray kein isoliertes Phänomen war, sondern Teil einer spezifisch belgischen Strömung der Phantastik, die das Alltägliche mit dem Abgründigen verknüpfte. Zondergeld analysiert die Einflüsse der „Schwarzen Romantik“ und die Bedeutung der populären Heftliteratur (wie die Harry Dickson-Serie), die Rays Stil maßgeblich prägten. Hier wird deutlich, dass „Freunde“ nicht nur reale Personen meint, sondern auch literarische Geistesverwandte, durch deren Linse Rays Werk besser verständlich wird. Zondergeld gelingt das Kunststück, die biografischen Lügen und Übertreibungen Rays aufzudecken, ohne dabei den Reiz seines Werkes zu schmälern. Für den Leser ist es enorm wertvoll zu verstehen, wie die „Belgische Schule der Phantastik“ (L’école belge de l’étrange) funktioniert. Zondergeld macht deutlich, dass Rays Grauen oft aus einer sehr spezifischen, flämisch-wallonischen Melancholie und Groteske gespeist wird. Wie gewohnt schreibt Zondergeld ohne akademisches Kauderwelsch, aber mit einer tiefen Sachkenntnis, die auch erfahrenen Genre-Kennern neue Einsichten bietet. Man könnte dem Essay vorwerfen, dass er eine gewisse Grundkenntnis des Werkes voraussetzt. Wer noch nie eine Zeile von Jean Ray (etwa Malpertuis) gelesen hat, wird von der Dichte der Namen und Bezüge eventuell erschlagen. Für den geneigten Leser von Arcana ist dies jedoch genau das, was gesucht wird: Tiefgang statt Oberflächlichkeit. Zondergelds Beitrag ist eine Hommage an die Kraft der Einbildungskraft und eine scharfsinnige Analyse eines der eigenwilligsten Autoren des 20. Jahrhunderts. …

Tags: Geographie->, Geographie->Europa (B), Magazin(e)->, Magazin(e)->Arcana, Person->, Person->Flanders, John (Pseudonym), Person->Kremer, Raymond Jean Marie De, Person->Ray, Jean (Pseudonym), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen): 2026-03-29-Änderungen-Bericht

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1.

Arcana Nr. 6: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 6 (2005), R.N. Bloch, G. Lindenstruth (Hrsg.), Verlag Lindenstruth

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Arcana, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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2.

Arcana Nr. 5: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 5 (2004), R.N. Bloch, G. Lindestruth (Hrsg.), Verlag Lindenstruth

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Arcana, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #94 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 2. März 2026

MComic war das gestrige Thema. Wobei ich gar nicht weis, wie ich dazugekommen bin. Auf einmal lagen die zwei Bücher auf dem Schreibtisch – naja, vielleicht Osterüberraschungen? Jedenfalls weckt das Marsupilami nostalgische Erinnerungen und der Preiskatalog fehlte ohnehin noch. Also, passt. In Vorbereitung der beiden ebenfalls gerade eingerittenen Arcanas die meine diesbezügliche Sammlung vervollständigen waren auch einige Änderungen an den übrigen notwendig. So, und jetzt Familienfeier, schön …


Neuzugänge:

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1.

Huba Huba: das Marsupilami-Buch. Kleine Zoologie des wahren Königs der Tiere
A. Mietzsch und A. Franquin

(1987), Sackmann und Hörndl

ISBN 978-3-924623-02-9

Tags: Comic(s)->, Comic(s)->Marsupilami, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.0} Bestand/Papier

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2.

Allgemeiner Deutscher Comic Preiskatalog 1989

Allgemeiner deutscher Comic Preiskatalog 1989 (1988), P. Skodzik, Hethke (Hrsg.), Hethke

ISBN 3-89207-113-6

Abstract: Dies ist die 14. Ausgabe des Preisekatalogs. 3200 Einträge für ca. 45000 Comics …

Tags: Comic(s)->, Comic(s)->Preise, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Katalog, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

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1.

Arcana Nr. 7: Magazin für klassische und moderne Phantastik
G. Lindenstruth

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 7 Februar 2006 (2006), Lindenstruth

Abstract: Diese Frühjahrsausgabe 2006 erscheint etwas früher als gewohnt, da im vorigen Jahr nur eine Nummer erschienen ist. Die Herbstausgabe sollte dementsprechend auch etwas zeitiger herauskommen. Im belletristischen Teil präsentieren wir heute einen Meister der eng­lischen Gespenstergeschichte des frühen 20. Jahrhunderts, A. M. Burrage, der bei uns noch kaum bekannt ist. Nur einige wenige seiner etwa 100 unheimlichen Erzählungen wurden in deutschsprachigen Antho­logien vorgestellt. …

Tags: Magazin(e)->Arcana, Magazin(e)->SOL (PRFZ), Medien->, Medien->Medienart->Magazin, Primärliteratur->, Primärliteratur->Horror/Schauer, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, Stor(y/ies)->, Stor(y/ies)->Titel->, Stor(y/ies)->Titel: Geist von Blynt House, Der, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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2.

Arcana Nr. 1: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 01 (2002), Verlag Lindenstruth

Tags: [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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Arcana Nr. 2: Magazin für klassische und moderne Phantastik
Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 02 (2003), Verlag Lindenstruth

Tags: [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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4.

Arcana Nr. 4: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 04 (2004), Verlag Lindenstruth

Tags: [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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5.

Arcana Nr. 18: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 18 (2013), Verlag Lindenstruth

Tags: [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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6.

Arcana Nr. 19: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 19 (2013), Verlag Lindenstruth

Tags: [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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7.

Arcana Nr. 20 – Sonderheft Frankreich: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 20 (2015), Verlag Lindenstruth

Tags: Geographie->, Geographie->Europa (F), [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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8.

Arcana Nr. 21: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 21 (2015), Verlag Lindenstruth

Tags: Person->, Person->Sembten, Malte S., [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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9.

Arcana Nr. 21 1/2 – 13. November 2015: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 21a (2015), Verlag Lindenstruth

Tags: Geographie->, Geographie->Europa (F), [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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10.

Arcana Nr. 22: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 22 (2016), Verlag Lindenstruth

Tags: Person->, Person->Schulz, Meinhard-Wilhelm, Rezension(en)->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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11.

Arcana Nr. 23: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 23 (2016), Verlag Lindenstruth

Tags: Person->, Person->Mordtmann, August Justus, Person->Sembten, Malte S., Rezension(en)->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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12.

Arcana Nr. 24: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 24 (2017), Verlag Lindenstruth

Tags: Person->, Person->Rottensteiner, Franz, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

 

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13.

Arcana Nr. 25: Magazin für klassische und moderne Phantastik

Arcana-Magazinfür klassische und moderne Phantastik 25 (2016), Verlag Lindenstruth

Tags: Geliefert/wartet auf Eintragung, Person->, Person->Angerhuber, Eddie M., Verlag(e)->, Verlag(e)->Corian, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #93 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 27. März 2026

MWie versprochen habe ich die einzelnen Einführungen von Dan Simmons aus „Styx“ nun aufgenommen. Ich liebe es, wenn Stories auf diese Weise kommentiert werden. Man bekommt eine wesentlich bessere Beziehung zu den Werken. Daneben kamen mir dann auch noch die „Deutsche Helden“ und ein Werk zu Vampiren unter. Schnapp, und schon waren auch diese eingebucht. Die Helden sind ein wildes, kluges und manchmal auch nostalgisches Buch – Ein kulturhistorisches Lesevergnügen. Über die Vampire erläutert das Buch die verschiedenen Formen der Vampire, die geschichtlich dokumentierten Fälle und die literarische Form des Vampirs. Eine kleine Kostprobe des Schmökerns machte eigentlich auch Lust auf mehr. Naja, vieleicht heute, als Bettlektüre (—***grusel***—)…


Neuzugänge:

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1.

Vampire: Von damals bis(s) heute: Eine Chronologie
N. Equiamicus

(2010), Ubooks

ISBN 978-3-86608-149-9

Abstract: Wo liegt der Ursprung des Glaubens an und was ist überhaupt ein Vampir? Dieses Buch erläutert die verschiedenen Formen der Vampire, die geschichtlich dokumentierten Fälle, die literarische Form des Vampirs und natürlich beschäftigen wir uns mit dem populären Bild des Vampirs in Büchern, Film und Fernsehen. Wer schon immer etwas mehr wissen wollte, als andere, dem sei dieses Buch über das Phänomen der Vampire ans Herz gelegt.

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2.

Deutsche Helden!: Luis Trenker, Perry Rhodan, Steffi Graf und viele andere

Reclam-Bibliothek 1608 (1997), H. Kasper (Hrsg.), Reclam

ISBN 978-3-379-01608-7

Abstract: Hartmut Kaspar, den viele unter seinem Pseudonym Wim Vandemaan als Urgestein der Perry Rhodan-Serie kennen, hat hier ein Kompendium zusammengestellt, das eine Brücke zwischen Hochkultur und Pulp-Fiction schlägt. Er hat 45 Lebensbilder von bekannten realen und fiktiven Personen zusammengetragen, darunter auch Cliff Alister McLane, Perry Rhodan, Erich von Däniken und Konrad Zuse. Fast 20 Jahre später sind allerdings manche Namen aus der Aktualität verschwunden. Der Band ist ein faszinierendes Dokument der 90er-Jahre-Kulturwissenschaft. Kaspar hat hier keine reine Genreliteratur-Anthologie geschaffen, sondern ein Panoptikum dessen, was damals den „deutschen Heldenbegriff“ prägte – von der Kiosk-Kultur bis zum Tennisplatz. Neben den phantastischen Ikonen finden sich dort: Sport-Helden: Steffi Graf, Boris Becker, Michael Schumacher und Sepp Herberger. Pop-Ikonen & Stars: Klaus Kinski, Karl Lagerfeld, Claudia Schiffer und sogar Heinz Erhardt. Fiktive Helden (Phantastik & Krimi): Jerry Cotton, Perry Rhodan, Nick Knatterton, die Digedagse und Cliff Allister McLane (Raumpatrouille). Alltags-Mythen & Marken: Haribo, die Faller-Häuschen, Avon-Beraterinnen und sogar „Die Germanisten“. Ein wildes, kluges und manchmal auch nostalgisches Buch. Wer wissen will, wie die Deutschen in den 90ern sich selbst gesehen haben – irgendwo zwischen dem Weltall (Rhodan), dem Sandmännchen und dem Tennis-Court –, findet hier 45 Antworten. Ein kulturhistorisches Lesevergnügen. Man sollte es als „Zeitkapsel“ lesen, da einige Helden (wie die Avon-Beraterin) heute vielleicht anders bewertet würden. …

Tags: Alien(s)->Alien (Film), Held(en)->, Held(en)->deutsche, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Cliff Alllister McLane, Literarische Figur(en)->Lois Lane, Literarische Figur(en)->Perry Rhodan, Person->, Person->Däniken, Erich von, Person->Zuse, Konrad, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier

3.

Einführung zu „Der Styx fließt bergauf“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 21–25

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

4.

Einführung zu „Alptraumaugen, die ich fürchte“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 43–44

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

5.

Einführung zu „Vanni Fucci erfreut sich bester Gesundheit und lebt in der Hölle“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 83–84

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

6.

Enführung zu „Erinnerungen an SIri“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 119–122

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

7.

Einführung zu „Metastasis“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 173–174

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Primärliteratur->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

8.

Einführung zu „Das Opfer“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 205–207

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

9.

Einführung zu „Nach Nam-Land ohne Rückfahrkarte“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 241–243

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

10.

Einführung zu „Inversons Gruben“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 271–273

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Primärliteratur->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

11.

Einführung zu „Rasieren und Haareschneiden, zweimal beißen“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 331–332

Tags: Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

12.

Einführung zu „Der Tod des Zentauren“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 355–357

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

13.

Einführung zu „Zwei Minuten fünfundvierzig Sekunden“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 407–409

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

14.

Einführung zu „Totengrausen“
D. Simmons

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 421

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Horror->, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

15.

Einführung zu „Gequält vom Alptraum in der schaukelnden Wiege“

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 107–109

ISBN 978-3-453-09305-8

Tags: Einführung, Person->, Person->Simmons, Dan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, {04.1} Bestand/Digital

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

1.

Vorwort
H. Ellison

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 9–25

ISBN 978-3-453-09305-8

Abstract: Harlan Ellison, selbst eine Legende der US-amerikanischen Phantastik und bekannt für sein loses Mundwerk sowie seine kompromisslose Haltung zur Literatur, nutzt dieses Vorwort nicht für eine höfliche Einleitung. Es ist vielmehr eine Eloge auf die handwerkliche Meisterschaft und die intellektuelle Tiefe von Dan Simmons. Mit seinem typischen Ego und Charme berichtet Ellison von seiner ersten Begegnung mit Simmons’ Werk und seinem sofortigen Erkennen eines außergewöhnlichen Talents. Für die Sammlung Styx erfüllt das Vorwort einen entscheidenden Zweck: Es setzt die Messlatte extrem hoch. Ellison verspricht dem Leser nichts Geringeres als literarische Exzellenz. Das ist riskant, aber bei den in Styx enthaltenen Novellen (wie etwa Metastasis oder Der Styx fließt bergauf) behält er recht. …

Tags: Horror->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Vorwort, {04.1} Bestand/Digital

oder auch gleich direkt in das

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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #92 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 26. März 2026

MEin unspektakulärer Tag für die Bibliothek. Ein Magazin aus dem Fantasy/Spiele-Genre und Primärliteratur mit Sekundärbeiträgen. Wobei die Einführungen von Dan Simmons noch fehlen und nur das Vorwort von Harlan Ellison den Weg in die Listen fand. Die Einführungen zu den einzelnen Stories kommen noch. Versprochen …


Neuzugänge:

1.

Vorwort
H. Ellison

Styx: Dreizehn dunkle GeschichtenHeyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne: 9–25

ISBN 978-3-453-09305-8

Abstract: Harlan Ellison, selbst eine Legende der US-amerikanischen Phantastik und bekannt für sein loses Mundwerk sowie seine kompromisslose Haltung zur Literatur, nutzt dieses Vorwort nicht für eine höfliche Einleitung. Es ist vielmehr eine Eloge auf die handwerkliche Meisterschaft und die intellektuelle Tiefe von Dan Simmons. Mit seinem typischen Ego und Charme berichtet Ellison von seiner ersten Begegnung mit Simmons’ Werk und seinem sofortigen Erkennen eines außergewöhnlichen Talents. Für die Sammlung Styx erfüllt das Vorwort einen entscheidenden Zweck: Es setzt die Messlatte extrem hoch. Ellison verspricht dem Leser nichts Geringeres als literarische Exzellenz. Das ist riskant, aber bei den in Styx enthaltenen Novellen (wie etwa Metastasis oder Der Styx fließt bergauf) behält er recht. …

Tags: Horror->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Vorwort, {04.1} Bestand/Digital

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2.

Styx: Dreizehn dunkle Geschichten
D. Simmons

Heyne-Bücher 01, Heyne allgemeine Reihe 01/9779 (1995), Heyne

ISBN 978-3-453-09305-8

Abstract: Dreizehn spannende Geschichten, vom Meister des Phantastischen, aus den Welten jenseits des Greifbaren. Ausgezeichnet mit dem Bram-Stoker-Award …

Tags: Horror->, Primärliteratur->, {00.1} Gesucht/Inhalt digital vorhanden

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3.

Zauberwelten, Frühjahr 2025

Zauberwelten (Zauberfeder) Frühjahr 2025 2021/03 (2025), Zauberfeder Verlag (Hrsg.), Zauberfeder

Tags: Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Hobb, Robin, Horror->, Magazin(e)->, Magazin(e)->Zauberwelten, Magier, Monster->, Märchen->, Märchen->-welten, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

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Bibliotheca Universitas Phantastica #91 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 25. März 2026

MDas besondere Buch gestern, das zur Eintragung in die Bibliothek anstand, war ein Werk zur Religionskritik. Das Werk wurde von mir in die Spezialbibliothek aufgenommen, weil sich darin auch Bezüge zur Phantastik, speziell zur Science Fiction und Märchen finden. Unter anderem z.B.:

Diese Phantasie sinnt unter Wahrheitsansprüchen nicht auf Verlänge­rung des Möglichen, sondern auf Schaffung eines ausdrücklich anderen. Und wenn sie sich dabei auf geschichtliche Erfahrung bezieht und analogisierend redet, auch vor deren Hintergrund ist die Phantasie in der Lage, Welten des Undenkbaren zu zeugen. In diesen Welten existieren Dinge und Verhalte; Throne und Mächte. Aber sie enthalten in sich neben den irdisch gekannten Sachen Übersteigerungen, die jeder Ver­nunft entsagen. Was hier beim Sciencefiction Spiel ist, ist im religiösen Umfeld todernste Realitätsannahme. Dobberstein, Marcel - Was ist Religion? Warum der Mensch Gott erschaffen hat, Olms, Hildesheim (2007), ISBN 9783487135113, Seite 72

Was die Frage: „Kann die Bibel als Werk der Phantastik gesehen werden?“ weiter zur Diskussion stellt. Als zweites Buch, das physikalisch aber noch aussteht, findet sich ein Buch zur Popgeschichte. Sie ist auch die Geschichte unzähliger Utopien, gelebter und gewünschter Entwürfe einer anderen, einer besseren Welt, die von Freedom und Happiness und Love bestimmt sein soll. Also, wir leben in interessanten Zeiten …


Neuzugänge:

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1.

Was ist Religion?: Warum der Mensch Gott erschaffen hat
M. Dobberstein

Philosophische Texte und Studien Band 94 (2007), Georg Olms Verlag

ISBN 978-3-487-13511-3

Abstract: ist ein kompakter, aber systematischer Versuch, das Phänomen Religion aus einer wissenschaftlichen, distanzierten Perspektive zu greifen. Dobberstein, der als Musikwissenschaftler und Religionsforscher tätig ist, verzichtet dabei auf theologische Rechtfertigungen und konzentriert sich stattdessen auf die funktionalen und strukturellen Aspekte. 1. Inhaltlicher Überblick Das Buch ist als Einführung konzipiert und führt den Leser durch die komplexen Debatten der Religionswissenschaft. Dobberstein arbeitet heraus, dass es die eine, allgemeingültige Definition von Religion nicht gibt. Er unterscheidet zwischen: Was ist Religion? (z. B. der Glaube an Transzendenz oder Götter). Was tut Religion? (z. B. Sinnstiftung, Er untersucht, warum Religion biologisch und kulturell überlebt hat und welche evolutionären Vorteile spirituelle Überzeugungen bieten könnten. Er greift Klassiker wie Freud, Jung und Durkheim auf, um die Wirkung von Religion auf die menschliche Psyche und die Gesellschaft zu erklären und in Anlehnung an Rudolf Otto und Mircea Eliade analysiert er das Erleben des „Ganz Anderen“. Dobberstein stellt die Frage, ob Religion in einer wissenschaftlich geprägten Welt verschwindet oder sich lediglich transformiert (z. B. in Form von „Ersatzreligionen“ oder individueller Spiritualität). Dobberstein verknüpft Erkenntnisse aus der Soziologie, Psychologie, Biologie und Philosophie. Das macht das Buch zu einem hervorragenden Überblick für Einsteiger. Der Autor schreibt nüchtern und strukturiert. Er vermeidet unnötigen Jargon, ohne dabei an wissenschaftlicher Tiefe zu verlieren. Das Buch nimmt keine religiöse Position ein. Es ist weder kirchennah noch militant atheistisch, sondern wahrt die methodische Distanz der Religionswissenschaft. Da es eine Einführung ist, kommen spezifische Weltreligionen (wie der Islam, Buddhismus oder Hinduismus) in ihrer rituellen Praxis manchmal etwas kurz. Der Fokus liegt mehr auf der Theorie über Religion als auf den Inhalten der Religionen selbst. Obwohl es als Einführung deklariert ist, setzt es ein gewisses Interesse an abstrakten, theoretischen Denkmodellen voraus. Wer eine rein erzählende Geschichte der Weltreligionen sucht, wird hier eventuell enttäuscht. Marcel Dobbersteins „Was ist Religion?“ ist ein intellektueller Werkzeugkasten. Es hilft dabei, das „Rauschen“ der täglichen Debatten über Glauben und Kirche zu ignorieren und stattdessen zu verstehen, welche Mechanismen hinter religiösem Verhalten stecken. Es ist besonders empfehlenswert für Studenten der Geisteswissenschaften oder für Leser, die eine sachliche Antwort auf die Titelfrage suchen. Wenn man sich speziell für die psychologische Komponente interessiert, sind Dobbersteins Ausführungen zu den „inneren Bildern“ und der emotionalen Bindung besonders lesenswert. … Quellen. verlagsinformationen des Georg Olms Verlags: olms.de – Was ist Religion? Rezensionsnotizen und bibliografische Daten: Deutsche Nationalbibliothek

Tags: Religion(s/en)->, Religion(s/en)->-kritik, Religion(s/en)->Märchen, Religion(s/en)->Philosophie, Religion(s/en)->Psychlogie, Religion(s/en)->Science Fiction, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier

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2.

testcard #26: Utopien

Testcard 26 (2019), Ventil Verlag UG & Co. KG

ISBN 978-3-931555-25-2

Abstract: Dass es leichter sei, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus, wird zu einer Gewissheit, die kaum noch skandalös ist: So what? Wenn es stimmt, dass die Utopien verschwunden sind, wie steht es dann – im und als Pop – um: Revolution, Zeit, Raum, Erinnerung, Erfahrung, Hoffnung, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Geschichte, Fortschritt, Dynamik, Möglichkeit/Wirklichkeit …? War Pop nicht der Soundtrack einer besseren Welt, die Ode an die Freiheit des realen Humanismus? Popgeschichte ist auch die Geschichte unzähliger Utopien, gelebter und gewünschter Entwürfe einer anderen, einer besseren Welt, die von Freedom und Happiness und Love bestimmt sein soll. Der Pop selbst beanspruchte schließlich, eine Utopie zu sein, ein verwirklichter Traum vom guten Leben. Allerdings ist Pop in all seiner Vielfalt immer auch das Gegenteil von Utopie gewesen: die auf die private Nische reduzierte Idylle, in der jede und jeder sich irgendwie durchwurschtelt, das bescheidene Glück des Augenblicks (im Konzert, im Kino, im Konsum) oder das ins Unterhaltungsformat gebrachte Schreckensszenario, die Katastrophe als Entertainment, die Dystopie. Pop ist eben nicht nur Nicht-Ort, nowhere, sondern ein now here, Jetzt-Hier.

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, {01} bestellt/angefordert

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