am 22. Februar 2026
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Abstract: Das Buch „Geschichte der Hölle“ von Herbert Vorgrimler (erschienen 1993/1994) ist ein theologisches und kulturgeschichtliches Standardwerk, das die Entstehung, den Wandel und die Instrumentalisierung der Höllenvorstellungen von der Antike bis zur Moderne untersucht. Der katholische Theologe und Schüler Karl Rahners analysiert darin kritisch, wie die Hölle über Jahrhunderte als pädagogisches und machtpolitisches Druckmittel eingesetzt wurde. Zentrale Inhalte und Thesen Vorgrimler zeichnet die Entwicklung des Jenseitsglaubens detailliert nach: Biblische Grundlagen: Er untersucht die Wurzeln in den synoptischen Evangelien und stellt fest, dass das Johannesevangelium keine explizite Hölle kennt. Mittelalterliche Ausgestaltung: Ein Schwerpunkt liegt auf der scholastischen Theologie und der literarischen Verarbeitung, etwa bei Dante Alighieri. Instrumentalisierung: Vorgrimler beschreibt, wie die Angst vor der ewigen Verdammnis besonders im 19. Jahrhundert zur Durchsetzung kirchlicher Moralvorstellungen genutzt wurde. Theologische Kritik: Als Vertreter einer modernen Theologie sieht er die Hölle eher als Zustand der „endgültigen Trennung von Gott“ denn als physischen Ort der Qual. …
Tags: Geschicht(s/e/en)->, Geschicht(s/e/en)->Hölle, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.2} Bestand/Papier+Digital
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