am 31. Jänner 2026
Neuzugänge:
Tab-Brief 45 (2015), Karlsruhe, Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag /TAB) (Hrsg.), nstitut für Technikfilgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS)
Tags: Maschine(n)->, Maschine(n)->-menschen, Mensch(en)->, Mensch(en)->Maschine(n)-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital
Menschmaschinen-Maschinenmenschen in der Literatur: Golems, Roboter, Androiden und Cyborgs als das dritte Geschlecht (2022), Innsbruck, D. Brötz (Hrsg.), Innsbruck University Press: 101–114
Abstract: Im Gegensatz zu vielen anderen literarischen Werken, die von Maschinenmenschen bzw. Menschmaschinen handeln, entsagt Walter Moers in Rumo der oft mit diesen Figuren einhergehenden Technisierung völlig. Texte über Roboter, Androiden oder Cyborgs gehören meist der Science-Fiction an, die sich durch die Thematisierung (un-)möglicher Errungenschaften in den technischen Wissenschaften auszeichnet (cf. Brockhaus o. J.). Moers‘ Roman bedient sich dagegen der Konventionen einer vorrationalistischen Zeit und lässt sich so dem Fantasy-Genre zuordnen (cf. Brockhaus o. J.). Der Autor entwirft in seinem Werk mit General Ticktack einen beinahe unbesiegbaren Antagonisten, der mit den Kupfernen Kerlen durch Zamonien1 zieht und das ganze Land in Angst und Schrecken versetzt. Sie dampfen, zischen und hin- terlassen überall zerstörte, niedergebrannte Dörfer und zahlreiche Todesopfer. Doch wer sind dieser General, dem die ihn stets begleitende Geräuschkulisse den charakte- ristischen Namen verliehen hat, und seine Armee von roboterähnlichen Geschöpfen und welchen Platz nehmen sie in Zamonien ein, das den Anschein einer mittelalter- lichen Welt fern von jeglicher Technisierung erweckt? …
Tags: Fantasy->, Fantasy->-welt, Künstliche(r) Mensche(n)->Cyborg(s), Maschine(n)->, Maschine(n)->Roboter->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Cyborg(s)->, Mensch(en)->Cyborg(s)->alchemistisch, Mensch(en)->Maschine(n)-, Person->Moers, Walter, Roman(e)->, Roman(e)->Titel: Rumo, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Menschmaschinen-Maschinenmenschen in der Literatur: Golems, Roboter, Androiden und Cyborgs als das dritte Geschlecht (2022), Innsbruck, D. Brötz (Hrsg.), Innsbruck University Press: 59–80
Abstract: Gustav Meyrink interessierte sich zeitlebens für Ungewöhnliches und Unheimliches. Er beschäftigte sich unter anderem mit Hypnose und Spiritismus und verfügte über Kenntnisse in den Bereichen Metaphysik und Mystik (cf. Frank 1957, 12ff.) – all dies verarbeitete er an zahlreichen Stellen seines Romans. Der Golem wird von diversen Diskursen beherrscht, die literarisch unterschiedlich dargestellt werden und dementsprechend Einfluss auf die Entwicklung einzelner Figuren und die Handlung haben. In diesem Zusammenhang kommen den weiblichen und männlichen Subjekten differenzierte Rollen zu. Althergebrachte Dualismen wie männlich/weiblich oder Vergangenheit/Zukunft prägen den Text und wirken auf die Figuren ein. …
Tags: Künstliche(r) Mensche(n)->Cyborg(s), Macht->, Macht->-diskurs(e), Maschine(n)->, Maschine(n)->Roboter->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Cyborg(s)->, Mensch(en)->Maschine(n)-, Mystik->, Person->, Person->Meyrink, Gustav, Roman(e)->, Roman(e)->Titel: Der Golem, Sekundärliteratur->Science Fiction, Zukunft(s)->, Zukunft(s)->-vision, {04.2} Bestand/Papier+Digital
TAB-Brief, Nr. 45 (2015), Schwerpunkt: Ausbau der StromnetzeTab-Brief 45 (2015) (2015), Karlsruhe, Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag /TAB) (Hrsg.), nstitut für Technikfilgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS): 6
Abstract: Tendenzen der Verschmelzung von Mensch und Maschine, die Thema des TA-Projekts »Mensch-Maschine-Entgrenzung« sind, werden aktuell hauptsächlich durch zwei hochdynamische Technologiefelder angetrieben. Dazu gehört auf der einen Seite das weite Feld der Neurotechnologien, das die direkte Kopplung des menschlichen Gehirns resp. Nervensystems mit maschinellen Systemen unterschiedlicher Art – gegenwärtig vorwiegend noch zu therapeutischen und diagnostischen Zwecke – zum Ziel hat. Auf der anderen Seite arbeitet die Forschung zur künstlichen Intelligenz (KI) und zur Robotik an der Entwicklung von Maschinen, die möglichst autonom – d. h. quasi intelligent und folglich menschenähnlich – agieren. Beide Felder werden massiv gefördert und wecken weitreichende Zukunftserwartungen sowohl negativer als auch positiver Art. …
Tags: Maschine(n)->, Maschine(n)->-menschen, Mensch(en)->, Mensch(en)->Maschine(n)-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital
Menschmaschinen-Maschinenmenschen in der Literatur: Golems, Roboter, Androiden und Cyborgs als das dritte Geschlecht (2022), Innsbruck, D. Brötz (Hrsg.), Innsbruck University Press: 29–42
Abstract: Um von Cyborgs, Androiden und Robotern sprechen zu können, muss der Ursprung der literarischen menschlichen Maschine betrachtet werden. Bereits 1818 erweckt Mary Shelley mit Frankensteins Monster die Legende einer von Menschenhand geschaffenen Kreatur zum Leben. Zwei Jahre zuvor beschreibt E.T.A. Hoffmann in seiner Erzählung Der Sandmann (1816) einen Automaten, dessen maschinelle Apparatur es vermag, Menschlichkeit vorzutäuschen und sogar die Liebe eines jungen Mannes zu entfachen. Die Geschichte der Erweckung von toten Objekten beginnt jedoch bereits sehr viel früher in verschiedenen antiken Quellen. Im dritten Jahrhundert v. Chr. schreibt Philostephanus von einem Mann namens Pygmalion, der eine Statue erschafft, in die er sich verliebt. Auch Ovid erzählt Pygmalion und Galateas Geschichte in den Metamorphosen. …
Tags: Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Pigmalion, Maschine(n)->, Maschine(n)->Roboter->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Cyborg(s)->, Mensch(en)->Maschine(n)-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, [08] Import Calibre, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Menschmaschinen-Maschinenmenschen in der Literatur: Golems, Roboter, Androiden und Cyborgs als das dritte Geschlecht (2022), Innsbruck, D. Brötz (Hrsg.), Innsbruck University Press: 81–100
Tags: Künstliche(r) Mensche(n)->Cyborg(s), Maschine(n)->, Maschine(n)->Roboter->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Cyborg(s)->, Mensch(en)->Maschine(n)-, Person->, Person->Piercy, Marge, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Menschmaschinen-Maschinenmenschen in der Literatur: Golems, Roboter, Androiden und Cyborgs als das dritte Geschlecht (2022), Innsbruck, D. Brötz (Hrsg.), Innsbruck University Press: 115–130
Abstract: In diesem Beitrag setze ich mich mit dem Roman Der Letzte seiner Art von Andreas Eschbach (*1953), den gendertheoretischen Figuren der „Verworfenen“ von Judith Butler (*1956) und der „Cyborgs“ von Donna Haraway (*1944), sowie mit den Machtdiskursen nach Michel Foucault (1926-1984) auseinander. Eschbach ist ein deutscher Gegenwartsautor und sein Roman wurde 2003 veröffentlicht. Die Hauptfigur Duane Fitzgerald ist ein männlicher Cyborg, der vom US-Militär durch zahlreiche Operationen zu einem Super-Soldaten gemacht wird. Die Verbindung von Mensch und Technik ist ein ewiger Traum der Menschheit, hat doch die Idee, den Menschen zu verbessern oder künstlich zu erschaffen, von der Antike bis in unsere Gegenwart immer eine gewisse Faszination ausgeübt. In der Figur des Cyborgs ver- schmilzt der organische Körper (Mensch) mit der Technik (Maschine). …
Tags: Geschlecht(s/er)->, Geschlecht(s/er)->-diskurs, Maschine(n)->, Maschine(n)->Roboter->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Maschine(n)-, Militär(s)->, Militär(s)->-diskurs, Person->, Person->Eschbach, Andreas, Roman(e)->, Roman(e)->Titel: Der letzte seiner Art, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Technik->, Technik->-diskurs, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Menschmaschinen-Maschinenmenschen in der Literatur: Golems, Roboter, Androiden und Cyborgs als das dritte Geschlecht (2022), Innsbruck, D. Brötz (Hrsg.), Innsbruck University Press: 43–58
Abstract: Schon in der Zeit der Aufklärung nimmt der Traum, Maschinen – und damit auch die Natur – beherrschen zu können, mehr und mehr Gestalt an. Die Aufklärer wollen bereits eine Verbindung zwischen Natur und Technik aufzeigen und beweisen. Der Philosoph Julien Offray de la Mettrie geht in seinem Werk L’homme machine (1748) sogar noch einen Schritt weiter, denn er bezeichnet den Menschen selbst als eine Maschine (cf. Gendolla 1992, 9f.). Durch diese und ähnliche Ansichten kommt es zu einem vermehrten Interesse an den Automaten und ihren Erbauern. Die Romantiker*innen – und damit auch E.T.A. Hoffmann – verstehen diese Weltanschauung nun aber als eine Form der Enthumanisierung. …
Tags: Frau(en)->, Maschine(n)->, Maschine(n)->Roboter->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Maschine(n)-, Person->, Person>Hoffmann, E. T. A., Roman(e)->, Roman(e)->Titel: Der Sandmann, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

(2022), Innsbruck, D. Brötz (Hrsg.), Innsbruck University Press
Abstract: Künstlich erschaffene (Lebe-)Wesen, die weder Mensch noch Maschine, weder Mann noch Frau, weder Organismus noch tote Materie sind, beschäftigen unsere Fantasie bereits seit Jahrtausenden. So beklagte etwa schon Aristoteles in seinem Hauptwerk Politik (4. Jh. v. Chr.), dass es (noch) keine menschenähnlichen Maschinen gäbe, die die Aufgaben von Sklaven übernehmen und damit das soziale Leben revolutionieren könnten. Auch in der Welt der Science-Fiction- und Fantasy-Literatur wimmelt es nur so vor Homunculi, Golems, Robotern, Androiden und Cyborgs. In der in den Wintersemestern 2020/21 und 2021/22 von Dunja Brötz an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck abgehaltenen Übung „Menschmaschinen/Maschinenmenschen in der Literatur: Golems, Roboter, Androiden und Cyborgs als das dritte Geschlecht“ wurden zahlreiche dieser literarischen Figuren von Studierenden des Masterstudienganges „Vergleichende Literaturwissenschaft“ aus diskursanalytischer und gendertheoretischer Perspektive untersucht. Im vorliegenden Sammelband sind einige dieser innovativen Analysen zusammengefasst, deren chronologischer Bogen sich von der Antike bis zur Gegenwart spannt und literaturwissenschaftliche Schlaglichter auf Menschmaschinen bzw. Maschinenmenschen in Texten von Ovid, E.T.A. Hoffmann, Gustav Meyrink, Marge Piercy, Andreas Eschbach, Walter Moers, Angelika Meier, Ian McEwan, Kazuo Ishiguro, Martina Clavadetscher und Raphaela Edelbauer wirft. …
Tags: Maschine(n)->, Maschine(n)->Roboter->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Maschine(n)-, [08] Import BookCat, [08] Import Calibre, {04.2} Bestand/Papier+Digital
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