Film, TV und Video #14 – Phantastik am Bildschirm: Der klassische Horrorfilm – Robert Moss
t.sebesta
Robert Moss Der klassische Horror-Film Heyne, München (1982) ISBN 345386039X
Dieses Buch beschäftigt sich mit dem klassischen Horror-Film …
Ich brauchte unbedingt Reviews klassischer Horror-Filme und habe daher in meinem Fundus etwas gestöbert – und auch gefunden. Zwar schon etwas älter, aber immer noch interessant. Im Buch „Im Spannungsfeld der Aufklärung“ von Matthias Hurst (siehe hier im Blog und hier im Blog) sind sehr viele Filme eingeflossen (was mich überrascht hat). …
Von den mehreren, die bei meiner Suche zum Vorschein gekommen sind (Film ist eher ein vernachlässigtes Thema bei mir) schien mir dieses für den Anfang besonders geeignet. Kurz, viele Bilder (wenn auch nur schwarz-weiß) und eine Filmographie von 1913 (Stummfilme) bis 1980. Sie liefert zwar nur einen Überblick über das Genre, aber weiterführend gibt’s ja dann auch noch einiges (siehe später)…
Im Hinblick darauf sollte ausdrücklich hervorgehoben werden, dass diese Studie nicht mehr für sich in Anspruch nimmt, als einen eher allgemeinen Überblick über das Genre des klassischen Horrorfilms zu liefern. Dabei war nicht zu vermeiden, dass einer ganzen Anzahl vergleichsweise wichtiger Werke dieser Richtung keine oder nur sehr wenig Beachtung geschenkt wurde. …
Auszug 'Einleitung', Seite 9-10
Trotz allem habe ich mich ein bisschen darin verloren und geschmökert. Auch wenn mein Trachten eher dem Buch gilt, so lese ich doch gerne auch über die Filme und besonders die alten Filme. Schließlich ist ein Buch über Filme ja auch ein Buch – nicht? Besonders hervorgehoben wird die Kariere von Boris Karloff, der als Monster in „Frankenstein“ angeblich ja nach wie vor unerreicht ist. Allerdings zu oben genannten Buch hat es mir eher nicht weitergeholfen – wahrscheinlich zuuu klassisch. Aber mal sehen was die anderen Bücher hergeben …
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[Artikel] Boris Karloff in der WIKIPEDIA
Boris Karloff, eigentlich William Henry Pratt (* 23. November 1887 in London, im heutigen Bezirk Southwark; † 2. Februar 1969 in Midhurst, West Sussex, England), war ein britischer Theater- und Filmschauspieler.…
Der Horrorfilm ist ein Filmgenre, das beim Zuschauer Gefühle der Angst, des Schreckens und Verstörung auszulösen versucht. Oftmals, jedoch nicht zwangsläufig, treten dabei übernatürliche Akteure oder Phänomene auf, von denen eine zumeist lebensbedrohliche und traumatische Wirkung auf die Protagonisten ausgeht. Die deutsche Bezeichnung Gruselfilm wird tendenziell eher für ältere Horrorfilme verwendet. …
Unter einer Filmbibliothek versteht man eine Sammlung von Literatur und anderen publizierten Medien zum Thema Film. Man versteht darunter auch den Ort, an dem sich diese Sammlung befindet, oder die Institution, die sie beherbergt.…
Ich brauchte unbedingt Reviews klassischer Horror-Filme und habe daher in meinem Fundus etwas gestöbert – und auch gefunden. Zwar schon etwas älter, aber immer noch interessant. …
Diese Analyse der Filme „Terminator“ und „Terminator 2 – Judgment Day“ favorisiert im Gegensatz zur Handlung der Filme das Modell der Zirkularität. Die Filme vermitteln den Eindruck der zeitlichen Linearität. …
Die zweitägige Tagung „Space Agency“, welche vom 19. bis 20. Mai 2017, am Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität in Berlin stattfand, sondierte, wie der Perspektivenwechsel zu konzeptualisieren sei. Der Tagungsband dazu liegt nun hier vor. …
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
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