Fundstücke #15 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Der Vampirdiskurs in Enzyklopädien und Wörterbüchern des 18. Jahrhundert
t.sebesta
Hochschulschrift (Diplomarbeit)
Autorin: Haindl, Thomas
Eine sehr interessante Arbeit für Freunde von Untoten in unserer Literatur. Ich habe hier ein PDF-Dokument gefunden, dass sich mit dem Vampirdiskurs beschäftigt und ein bisschen hinter die Kulissen blicken lässt. Ich hoffe, es macht euch Spaß und bietet Erhellung…
Der Vampirdiskurs in Enzyklopädien und Lexika des 18. Jahrhunderts
Die vorliegende Diplomarbeit liefert einen Überblick über den Wandel des Vampirdiskurses anhand von Enzyklopädien und Wörterbüchern des 18. Jahrhunderts. Anhand der Analyse von Lexikonartikeln wird die Wandlungsfähigkeit des Diskurses vom Grenzphänomen an den Randzonen der Habsburgermonarchie zum Gegenstand gelehrter Dispute und Boulevardmeldungen bis hin zur Metapher für gesellschaftliche und ökonomische Ausbeutung nachverfolgt.…
[Artikel] Liste von Enzyklopädien und Lexika in deutscher Sprache in der WIKIPEDIA
In der Liste von Enzyklopädien und Lexika in deutscher Sprache befinden sich Überblickinformationen zu alten und neuen Enzyklopädien und Lexika aus dem deutschsprachigen Raum. …
Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Wenn man den kosmischen Horror (auch bekannt als Lovecraftian Horror) in die Betrachtung einbezieht, verschiebt sich die bisherige zweidimensionale Gegenüberstellung grundlegend. Es entsteht kein einfaches Dualsystem mehr, sondern ein hochkomplexes Genredreieck. Der kosmische Horror bricht mit einer Prämisse, die sowohl dem klassischen als auch dem traditionellen phantastischen Horror gemein ist: der Annahme, dass der Mensch das wichtigste Zentrum der Erzählung darstellt. Hier ist das erweiterte Essay, das diese metaphysische Dimension integriert. …
Die Faszination des Grauens begleitet die Menschheit seit jeher: Literatur (und natürlich auch Film und Serien) inszeniert Angst als kalkulierte Grenzerfahrung – und bietet zugleich Distanz, Erregung und manchmal sogar so etwas wie Katharsis. Doch „Horror“ ist nicht gleich „Horror“.
Eine hilfreiche Unterscheidung – gerade für literarische Analysen – verläuft zwischen Horror innerhalb einer stabilen, realistischen Weltordnung und Horror, der diese Ordnung selbst ins Wanken bringt. Im Folgenden geht es deshalb um die Frage:
Wie unterscheiden sich klassischer/realistischer Horror und phantastischer Horror hinsichtlich Weltmodell, Auslösern des Schreckens und dem Rezeptionsmodus? …
Der Beitrag zeigt, wie das altenglische Epos Beowulf im deutschsprachigen Raum seit dem 19. Jahrhundert rezipiert wurde – und warum es gerade für Fantastik und Phantastik anschlussfähig blieb. Im Zentrum stehen Übersetzung und kulturelles Framing (besonders Karl Simrocks Fassung von 1859), die ideologisch umkämpften Lesarten im frühen 20. Jahrhundert sowie die Entnationalisierung und Genre-Ausdifferenzierung nach 1945. Ein Vergleich deutschsprachiger Fantastik-Traditionen mit internationaler (vor allem anglophoner) Fantasy macht sichtbar, wie unterschiedliche Begriffs- und Marktlogiken den Stoff entweder als „Herkunftserzählung“ oder als frei kombinierbares Motivreservoir behandeln. Am Ende werden drei Motive – Held, Monster, Drache – als Funktionskerne beschrieben, über die ein mittelalterlicher Text in moderne Fantastik übergeht. …
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