Science Fiction #50 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Der einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolkes
t.sebesta
Science Fiction - Intern
Kir Bulytschow
Der einheitliche Wille des gesamten Sowjetvolkes
Memoranda, Berlin (2020)
ISBN 9783948616007 (Klappenbroschur)
ISBN 9783948616014 (E-Book)
herausgegeben von Ivo Gloss
Mmoranda ist dem belesenen Phantasten sicherlich ein Begriff. Jedoch zumeist als Buchreihe im Golkonda-Verlag. Tja, das hat sich jetzt, aufgrund der Veränderungen rund um den Golkonda-Verlag geändert. Hardy Kettlitz, der ursprünglich zusammen mit Hannes Riffel Ben Swerk (und im späteren Karlheinz Schlögel) den Golkonda-Verlag gegründet hatte, machte sich Anfang des Jahres mit dem Memoranda-Verlag selbstständig. Hier das erste Werk des Verlages …
Zunächst ist dies zunächst ein Band mit Primärliteratur des russischen Meisters. Die Arbeiten stammen aus der Zeit zwischen 1988 und 1993 und geben einen satirisch/kritischen Blick auf die politischen Verhältnisse der späten Sowjetunion wider. Im Anhang gibt es aber auch zwei sekundärliterarische Werke, die erwähnenswert sind:
Ivo Gloss: Kir Bulytschow – Phantast
Deutschsprachige Veröffentlichungen von Kir Bulytschow (=Igor Moshejko)
…
Bulytschows Science Fiction ist aber nicht nur zwischen Buchdeckeln, sondern auch auf Leinwand und Bildschirm präsent. Ein Verzeichnis der Filme, die im Zeitraum 1976 bis 2001 nach seinen Werken entstanden sind oder an deren Drehbuchentstehung er direkt beteiligt war, zählt zehn Kinofilme, acht Kurzfilme, acht Fernsehfilme bzw. Fernsehspiele sowie acht Trickfilme aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten sowie aus Polen und der Tschechoslowakei auf. …
'Kir Bulytschow-Phantast', Seite 269-284
SF Personality 17 – Titelcover
Memoranda hat aber auf sekundärliterarischem Gebiet noch viel mehr vor. Diese Woche erscheint noch „SF Personality 17 – Kurt Vonnegut“. Es handelt sich um eine neu bearbeitete Version der Shayol-Ausgabe. Es ist komplett neu überarbeitet und sehr umfangreich bebildert, wurde auch neu layoutet und erhielt ein neues Kapitel über die nach Vonneguts Tod erschienenen SF-Texte, das von Christian Hoffmann gestaltet wurde. Zusätzlich wurde eine neue, aktuelle deutsche Bibliographie von Vonnegut durch Joachim Körber erstellt.
Die weiteren Pläne hören sich auch gut an: Im Herbst wird „SF Personality 28 – Harry Harrison“ erscheinen. Diese Ausgabe ist schon so gut wie fertig und sollte zeitgerecht vorliegen (Ich habe meine Bestellung schon platziert :)). Darüber hinaus sind noch weitere drei Bücher für heuer in Vorbereitung.
Die Steinmüller-Werkausgabe ist bis Band 11 in Planung, dazu kommt noch der zweite Band der Best-of-Ausgabe von Michael Marrak. Am meisten freue ich mich aber über das halbe Dutzend Bände zur SF-Personality-Reihe, die in den nächsten vier Jahren zur Ausgabe anstehen. Sieben Ausgaben von sieben verschiedenen Autoren sowie mindestens zwei Neuausgaben.
Da hilft nur eines, Hände reiben und alles Gute wünschen – auf das es so läuft wie geplant …
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Lesebändchen in der gebundenen Ausgabe
[Artikel] Kir Bulytschow in der WIKIPEDIA
Kir Bulytschow[1] (russisch Кир Булычёв; * 18. Oktober 1934 in Moskau; † 5. September 2003 ebenda) ist das Pseudonym von Igor Wsewolodowitsch Moscheiko (Игорь Всеволодович Можейко), einem der populärsten Science-Fiction-Autoren der Sowjetunion und des späteren Russlands. …
[Download] Leseprobe zu SF Personality 17 – Kurt Vonnegut
Die Reihe SF PERSONALITY existiert bereits seit 1994, zunächst in Form von im Copyshop produzierten Fanzines, später als Paperbacks im Shayol Verlag, dann ab 2015 in neuer Gestaltung und Ausstattung im Golkonda Verlag und seit Anfang 2020 im Memoranda Verlag. …
Zunächst setzen wir den Weg in Mittelerde fort und sehen uns philosophischen Gedanken ausgesetzt. Dann wird ein Werk zur feministischen Utopieforschung angesprochen und zu guter Letzt lernen wir etwas über Chemie uns Science-Fiction ……
Gestern klappte es mit der versprochenen Artikellistung für „phantastisch! 99“, dazu eine Masterarbeit mit Thema „Mythen in der narrativen Religionsästhetik von Science Fiction- und Supermenschencomics“ aufgefunden und „die Sphären des Unsichtbaren in Phänomenen der Populärkultur (an den Beispielen Fantasy und Lobpreis-Musik)“ eingebracht. War ein arbeitsreicher, aber interessanter Tag in der Bibliothek. Noch dazu wirkte der Sonntag mit seiner Frage nach der unbeabsichtigten Fiktionalisierung nach – aber davon vielleicht morgen mehr …
Heute mal keine Bibliotheksberichte, sondern Fragen. Ich ging sonntags der Frage nach „Kann Fiktion unbeabsichtigt durch den Autor entstehen?“ die Antwort – meines Erachtens eindeutig. Damit komme ich in meiner Hauptfrage nach der phantastischen Provenienz religiöser Schriften ein kleines Stück weiter … Also …
Zunächst einmal die versprochene Artikellistung zu „Nova 12“. Wie schon angesprochen, der Sekundärteil zur indischen Science Fiction ist der einzige, der mir bekannt ist – derzeit. Dann passend dazu die Neuerscheinung „Nova 38“, wo mir die Primärliteratur im Sekundärteil nicht ganz einleuchtend ist. Zuletzt – ebenfalls neu – die „Blätter für Volksliteratur“. Der Artikel zu Jack Vance vom Vorgängermedium wird fortgesetzt – und ist auch noch nicht beendet. Die Artikel zu Philipp Vandenberg und John T. Sladek sind durchaus ebenfalls interessant. Dazu einige Änderungen von Flüchtigkeitsfehlern gestern. Sorry – und einen schönen Sonntag euch allen …
Besonders interessant ist das Erscheinen von „Phantastisch! Nr. 99“. Die Bezieher von „SOL“ werde diese Ausgabe kostenlos erhalten und für andere sind 199 Exemplare im Verkauf. Endlich. Damit ist die Reihe durchgehend vorhanden. Daneben ist heute das „Handbuch der Historik“ eingelangt und hier im besonderen der Artikel “ Fiktion und Fiktionalität“, der „Eine kurze Begriffsgeschichte von Fiktion und Fiktionalität“ bringt. Die Artikel für „Phantastisch!, Nr. 98 sind aufgelistet, die Artikel der übrigen angesprochenen Ausgaben muss ich noch schuldig bleiben. Werden aber nachgereicht …
Ein kleines Jubiläum – 100 Tagesberichte, gut. Zunächst mit Freude das letzte Exemplar von „Nova“, welches in der Bibliothek noch fehlte. Diese Sammlung ist jetzt komplett. Dann ein Buch dessen Artikel „Auf der Suche nach dem verlorenen Einhorn“ zu Adolfo Bioy Casares und Jorge Luis Borges mein Interesse weckte und ein Buch zum „mythischen Bewusstsein in der Literatur des 20. Jahrhunderts“ mit Artikel zu Robert Musil und zum Begriff des Mythischen. Die Artikelaufschlüsselung zu den drei Büchern liefere ich euch noch nach, versprochen – wird aber heftig …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.