Science Fiction #23 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Erfindung der Zukunft in der Literatur
t.sebesta
Hans Esselborn - Die Erfindung der Zukunft in der Literatur
Zum Standardwerk hat’s nicht ganz gereicht …
Die Geschichte des deutschsprachigen Zukunftsromans, oder auch der deutschsprachigen Science Fiction, ist eine spannende Sache. Von 1900 bis in unsere Zeit gibt es eine ununterbrochene Tradition, die durch dieses Buch beleuchtet wird …
Hans Esselborn
Die Erfindung der Zukunft in der Literatur
Vom technisch-utopischen Zukunftsroman zur deutschen Science Fiction
Ein dringend notwendiges Buch, dass Esselborn hier präsentiert. Bisher gab es keine umfassend dargestellt Geschichte der deutschen Science Fiction und mit diesem Buch wird diese Lücke geschlossen.
… Das Buch führt den Leser von den Vorläufern im 17. Jahrhundert, den Anfängen der Science Fiction bei Jules Verne, H. G. Wells, Kurd Laßwitz und der amerikanischen Pulp Fiction über die anglophonen Einflüsse nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart der deutschen Science Fiction, geprägt von Kybernetik, Pop und Postmoderne. Ein Überblick über die Konturen der Gattung, typische Merkmale und Themen ergänzt das Gesamtbild. …
a.a.O., Auszug Seite 11-12
Es wird ihm zwar bereits vorgehalten, dass durch das Fehlen der Darstellung von Autorinnen , das eigene „Vorhaben des Autors, die „Spannbreite“ deutscher Science-Fiction vor den Lesenden zu entfalten“, fehlgeschlagen ist. Ein gewisser Grundstein ist aber gelegt und darauf aufbauend, kann der Literaturbetrieb weiter an der Gesamtdarstellung arbeiten. Ein großes, sehr großes Stück hat Esselborn bereits bereitgestellt …
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[Rezension] Maskulin(istisch)er Tunnelblick – Hans Esselborn hat eine einseitige Geschichte des deutschsprachigen Zukunftsromans geschrieben-von Rolf Löchel
[Medienhinweis] #251: „The Book“ – thebook.de(Mittwoch, 15 Januar 2025)-Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Bibliotheca Universitas Phantastica #97 – Neues aus der Bibliothek-Sehr unterschiedliche Werke lagen gestern schwer auf meinem Schreibtisch. Zum einen ein zweibändiges Werk zu Sammlungen der Alltags- und Industriekultur aus den frühen 80ern. Sehr interessant und informativ, wenn auch schade, dass es nicht regelmäßig aktualisiert wurde. Für Recherchezwecke im Bibliotheks- und Sammlungsbereich eine historische Goldgrube (antiquarisch durchaus noch zu erschwinglichen Preisen zu bekommen). Dann eine Comic-Dokumentation deutscher Comic-Magazine. Ebenfalls nostalgisch angehaucht. Darin erschien zB. in TIP TOP und FF SUPER TIP TOP ein Fotocomic der RAUMPATROUILLE ORION! Zuletzt noch ein Deutungsversuch zu Märchen und Sagen, der etwas in die christliche Deutungs-Richtung schlägt, aber doch einiges interessantes bietet. Besprechungen zu den Grimms, Böses in Sagen, Märchen und Legenden und "Das Labyrinth des Todes"! Diese allein rechtfertigt schon die Betrachtungen …
Bibliotheca Universitas Phantastica #95 – Neues aus der Bibliothek-Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes - hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
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