Science Fiction #88 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Perry Rhodan-Zeitraffer, Band 1
t.sebesta
Science Fiction - Intern
Michael Thiesen Perry Rhodan Zeitraffer, Band 1 Luxusausgabe SFC Universum, Schmelz (1996) ISBN ohne
Perry Rhodan Heftromane von 1-499
Ein sehr nützliches Buch, meiner Meinung nach, dass in der Folge sehr viele Brüder erhielt. Derzeit geht die Bandnummerierung bis 26 und umfassen die Perry Rhodan-Heftromane bis 2999…
Michael Thiesen hat hier ein Gesamtwerk geschaffen, das Bewunderung abringt. Heft für Heft wurde in einer kurzen Inhaltsbeschreibung festgehalten und außerdem gibt es noch verschiedenste zusätzliche Anhänge, Artikel und Beschreibungen. In diesem Band sind es „Schauplätze der Handlung“ und „Risszeichnungen und Datenblätter“ die bibliographiert sind. Ich finde, dass diese Zeitraffer-Bände für jeden PR-Fan eine sehr wertvolle Ergänzung sind und für jemanden der sich als Neueinsteiger die Serie ernsthaft erarbeiten will sogar ein MUSS. Schon die Vorwörter an sich bieten immer wieder Informationen, die man sich ohne diese erst mühsam erarbeiten muss …
Als ich vor fünf Jahren mit meiner Arbeit am Perry Rhodan-Zeitraffer begann, dachte ich nicht im Traum daran, dass einmal etwas wie dieses Buch daraus werden könnte. Dass der Zeitraffer überhaupt veröffentlicht wurde, beruht in erster Linie auf der Initiative von Hans-Dieter Schabacker …
Auszug 'Vorwort', Seite 3
Aber Vorsicht, diesen Band 1 gibt es in einigen Fassungen (Auflagen). Da wäre zunächst die Urfassung von 1991 welche Band 1-199 umfasst und rund 90 Seiten umfasst. Diese Ausgabe kenne ich nur aus Beschreibungen. Dann gibt es eine erweiterte Ausgabe von 1998 mit 130 Seiten Umfang und auch die Ausgabe von 2011 besitze ich schon. Diese letzte Ausgabe ist geteilt in 2 Bände (1A und 1B) die beide je 100 Hefte umfassen. Die hier vorgestellt Ausgabe ist aus 1996 und als gebunden Ausgabe mit Lesebändchen wirklich sehr (für damalige Verhältnisse) luxuriös ausgestaltet. Abgesehen davon, dass 500 Perry Rhodan-Heftromane beschrieben werden …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
Lesebändchen
[Webpräsenz] SFC Universum
Die Seiten dieser Homepage haben den Zweck, uns, den Science Fiction Club Universum, vorzustellen. In erster Linie sind das natürlich die bekannten Publikationen des Clubs, die sich innerhalb des Fandoms einen Namen gemacht haben. Aber Du bekommst auch einen kleinen Überblick über die Gemeinschaft des Clubs und die sonstigen Aktivitäten, die uns auszeichnen.
Also nimm Dir ein wenig Zeit, den SFCU kennen zu lernen…
Michael Thiesen (* 1957) ist Lehrer, lebt mit seiner Famlie in der Nähe von Kaiserslautern und ist ein freier Mitarbeiter für die Perry Rhodan-Redaktion.
[Artikel] Perry Rhodan Zeitraffer – die Bände in der PERRYPEDIA
Der Perry Rhodan-Zeitraffer ist eine Fan-Publikation des SFCU, in der der Autor Michael Thiesen die Handlung jedes einzelnen Heftromans eines Zyklus der Perry Rhodan-Heftserie zusammenfasst und mit einer Reihe von Querverweisen diese Handlung in einen Bezug zur Gesamtserie bringt. …
Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Zunächst setzen wir den Weg in Mittelerde fort und sehen uns philosophischen Gedanken ausgesetzt. Dann wird ein Werk zur feministischen Utopieforschung angesprochen und zu guter Letzt lernen wir etwas über Chemie uns Science-Fiction ……
Bölsches Büchlein ist eine populärwissenschaftliche „Brückenarbeit“ zwischen Drachensage und Naturgeschichte. Die Leitfrage lautet sinngemäß: Warum ist das Drachenbild so weltweit stabil – und welche realen Naturerfahrungen (Fossilien, große Reptilien, „ungeheure“ Tiere) könnten die Imagination immer wieder gespeist haben? Esist eines dieser kleinen Bücher, die sich nicht recht entscheiden wollen, ob sie wissenschaftlich informieren oder literarisch verführen sollen – und gerade deshalb zu den interessanteren Exemplaren ihrer Gattung gehören. Es ist ein Text aus einer Zwischenzone: populärwissenschaftlich, ja, aber mit einem spürbaren Sinn für den Sog alter Bilder. Bölsche schreibt nicht über Drachen, um sie endgültig „wegzuerklären“. Er schreibt über sie, weil er merkt, dass man sie nicht loswird. …
Friedrich Wilds Studie Drachen im Beowulf und andere Drachen ist keine populärwissenschaftliche „Drachenkunde“ im heutigen Fantasy-Sinn, sondern ein philologisch und kulturhistorisch argumentierender Beitrag zur Frage, wie mittelalterliche Texte – vor allem das altenglische Epos Beowulf – ihr Drachenmotiv formen und welche Traditionslinien dabei wirksam werden. Der Text erschien als Abhandlung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (philosophisch-historische Klasse) und ist entsprechend als gelehrte, quellengesättigte Untersuchung angelegt. …
Dieses Mal war es nicht wirklich viel, aber dafür sehr interessant für mich. Erstens habe ich noch einen Beitrag zu Ernst Bloch und die DDR aufgefunden und eingetragen. Und Zweitens – die Drachen lassen mich derzeit nicht los. Drei Veröffentlichungen habe sich aus dem Fundus erhoben und lassen mich überlegen, ob ich ein vor einiger Zeit angefangenes Essay zu Thema „Drachen in der Fantastik“ nicht doch endlich einmal zu Ende bringen sollte. Mal sehen …
Florian Kragls Monographie widmet sich der deutschen Dietrichepik des hohen, späten und „spätesten“ Mittelalters – und damit einem zentralen Segment der deutschsprachigen Heldenepik jenseits des Nibelungenlieds. Der Autor setzt bewusst dort an, wo die ältere Forschung lange Zeit entweder stoff- und sagengeschichtlich rekonstruieren wollte oder die Texte als „spröde“ Randzone der mittelalterlichen Erzählliteratur behandelte. Kragl nimmt demgegenüber eine programmatische Position ein: Die Dietrichdichtung soll als literarisches Phänomen gelesen werden – mit eigener Poetik, eigenen Erzählverfahren und eigener ästhetischer Logik.
Im Zentrum steht dabei eine breite Textpalette, die von den bekannten Erzählkomplexen um Dietrichs Flucht und die Rabenschlacht bis zu aventiurehaften Einzeltexten wie Goldemar, Laurin, Sigenot, Eckenlied, Virginal, Rosengarten und Wunderer reicht. Kragl verortet diese Texte zudem mediengeschichtlich im Spannungsfeld von mündlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung – eine Perspektive, die sowohl die Überlieferungsform als auch die literarische Gestalt der Texte ernst nimmt. …
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