[Medienhinweis] #195: Alles über Goblins in der Fantasy – tor-online.de
t.sebesta
In vielen Fantasyromanen müssen sie den Dreck wegmachen oder als Kanonenfutter herhalten: …
von Alessandra Reß auf tor-online.de
Tja, auch in der Fantasy muss jemand der Dumme sein – besser also die Goblins …
Bei den meisten Fantasywesen haben wir schnell ein Bild vor Augen. Jede*r kann sich z. B. etwas unter einem Drachen vorstellen, und auch Elfen oder Zwerge dürften selbst bei nicht so fantasyaffinen Lesenden passende Assoziationen auslösen. Aber Goblins? Obwohl sie insbesondere in der High Fantasy, aber auch in vielen Urban- und Portal-Fantasy-Romanen auftauchen, ist das Bild von ihnen deutlich uneindeutiger. […]
Wer heute durch eine Buchhandlung stöbert, stolpert unweigerlich über farbenprächtige Cover von Drachenbänden, düsteren Geistergeschichten oder fernen Zukunftsvisionen. All diese Bücher verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unter dem vagen Prädikat „fantastisch“. Doch wer sich der Literatur aus wissenschaftlicher oder journalistischer Perspektive nähert, stellt fest: Ein einziger Buchstabe entscheidet hier über grundlegend verschiedene historische und strukturelle Konzepte. Die Unterscheidung zwischen „Phantastik“ und „Fantastik“ ist keineswegs eine pedantische Schrulle von Sprachpflegern, sondern ein scharfes Werkzeug zur Ordnung von Literaturgeschichte. …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, „Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie“, ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …
Die Arbeit zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner haben gezeigt, dass es sehr gewichtige Autoren gab, die dieser Bewegung nahestanden. Bei Michael Ende war mir das bis dahin nicht bewusst. Ich habe daher noch weiter recherchiert und bin auf einige Dokumente gestoßen, die ich euch gestern vorgestellt habe. Die bringen ein wenig Licht in das Verhältnis Michael Ende uns Rudolf Steiner bzw. der Anthroposophie. Meine Überlegungen dazu habe ich in einem kleinen Essay festgehalten, dass ich euch nun vorstellen möchte …
Gestern habe ich euch noch das ergänzende Material für die morgige Reflektion aufbereitet. Da mich die Nähe von Michael Ende zu Rudolf Steiner ei bisschen überrascht hat, habe ich noch ein bisschen nachgegraben und einige ergänzende Dokumente gefunden. Diese zeigen noch etwas deutlicher das Verhältnis von Michael Ende zu Rudolf Steiner und seine Nähe zur Anthroposophie …
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