am 23. Februar 2026
Neuzugänge:
(1980), Morzsinay
Abstract: In Sergius Golowins Werk „Götter der Atom-Zeit: Moderne Sagenbildung um Raumschiffe und Sternenmenschen“ (1967/1980) untersucht der Autor die Entstehung moderner Mythen im technologischen Zeitalter. Golowin nähert sich dem Thema UFOs und außerirdischem Leben nicht als Naturwissenschaftler, sondern als Mythenforscher. Er analysiert Berichte über Raumschiffe und Begegnungen mit „Sternenmenschen“ als eine zeitgemäße Form der Sagenbildung. Das Buch beschreibt, wie die Ängste und Hoffnungen des Atomzeitalters – geprägt durch den Kalten Krieg und den technischen Fortschritt – in die Form archaischer Göttergeschichten gegossen werden. Golowin zieht Parallelen zwischen alten Volkssagen (z. B. aus dem Bernerbiet) und modernen Phänomenen, um zu zeigen, dass die menschliche Psyche heute ähnliche Symbole verwendet wie in früheren Jahrhunderten. In Fachkreisen und unter Lesern wird das Buch unterschiedlich wahrgenommen: Golowin gilt als einer der ersten, der UFO-Phänomene nicht als physische Realität oder Spinnerei, sondern als kulturelles und soziologisches Symptom ernsthaft untersucht hat. Manche Leser empfinden seine Interpretationen als zu spekulativ oder esoterisch angehaucht, da er die Grenze zwischen wissenschaftlicher Analyse und erzählender Mythenforschung fließen lässt. Das Buch ist besonders für diejenigen interessant, die sich für Grenzgebiete der Wissenschaft, Volkskunde oder die psychologische Wirkung der Raumfahrt auf die Gesellschaft interessieren. …
Tags: Alien(s)->, Außer->-irdisch(e/r)->, Raum/Räum(e)->, Raum/Räum(e)->-schiff->, Religion(s/en)->, Sage(n)->, Sage(n)->-bildung, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Ufo(s), {04.0} Bestand/Papier
Informationen zur Zeit (1983), Fischer Taschenbuch Verlag
Abstract: Das Buch „Im Jahrzehnt der Großen Brüder“ von Gerd E. Hoffmann ist ein zeitgeschichtliches Dokument der frühen 1980er-Jahre, das die Warnungen aus George Orwells 1984 auf die damalige technologische Realität überträgt. Hoffmann analysiert die beginnende Computerisierung der Gesellschaft und zieht Parallelen zum Überwachungsstaat in Orwells Dystopie. Er beschreibt, wie die wachsende Vernetzung von Behörden- und Wirtschaftsdatenbanken das Potenzial zur lückenlosen Überwachung schafft. Hoffmann warnt vor Entwicklungen, die heute als Vorläufer von Smart Cities oder massiver Vorratsdatenspeicherung gesehen werden können. Wie in 1984 wird die Erosion des privaten Raums durch moderne Kommunikationstechnik thematisiert. Ein Klassiker der Bürgerrechtsbewegung. Das Werk wird heute vor allem als wichtiges Zeugnis der kritischen Debatte rund um die Volkszählung 1983 und die entstehende Informationsgesellschaft bewertet. Leser schätzen das Buch als „visionär“ ein, da es viele Fragen aufwarf, die im Zeitalter von Big Data aktueller denn je sind. Die technologischen Vergleiche sind aus heutiger Sicht teils veraltet (z. B. Großrechner der 80er), die gesellschaftskritischen Grundsatzfragen zur Macht der Information siond jedoch zeitlos. Positiv bewertet da er komplexe Überwachungsmechanismen verständlich aufarbeitet. …
Tags: Bürger->, Bürger->-rechtsbewegung, Gesellschaft(s/en)->, Gesellschaft(s/en)->Informations-, Person->, Person->Orwell, George, Politik->, Speicher(und)->Vorratsdaten-, Speicher(ung)->, Technik->, Technik->Kommunikations-
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