Eric Rücker Eddison: Der Wurm Ouroboros — Tausend Fiktionen
t.sebesta
Dies ist ein Werk heroischer Fantasy, das von Künstlern wie J. R. R. R. Tolkien, C. S. Lewis und Ursula LeGuin als Inspiration für ihre eigene Arbeit ausgelobt wurde. Und sicherlich finden sich die Ideen des Transfers in eine fremde Welt, heroische Suchen und große, oft scheinbar aussichtslose Auseinandersetzungen gegen böse Mächte als Wurzeln zu […]
Wir wissen, wie Hexen aussehen. Was sie machen und wie sie ticken. Wir kennen Grimms Märchen. Hexen sind hässlich, böse und gefährlich. Unberechenbar zudem. Sie reiten auf Besenstielen durch die Luft, verwandeln Menschen in Kröten, fressen Kinder und tanzen nackt vor dem Teufel. Hexen gelten in fast jeder Kultur, die ihre eigenen Märchen und Legenden […]
Der Begriff „Goblin“ kann für viele Arten von magischen Kreaturen auf der ganzen Welt gelten. Das einzige verbindende Merkmal ist dabei ein bösartiges oder zumindest schelmisches Bewusstsein, das in einer grotesken oder abschreckenden Form mit einem allgemeinen Bezug zur Nacht oder zu lediglich dunklen Orten verkörpert ist. Goblins gibt es schon seit sehr langer Zeit, […]
Die Geschichte der unheimlich-phantastischen Literatur wird häufig als die Geschichte um sich greifender Tentakel gesehen, dem Symbol des modernen Horrors. Die Tentakel und all das, was sie repräsentieren wurden zu einem Metatext dieser Geschichten und des Lovecraft-Zirkels, jenen Schriftstellern um Lovecraft. …
Wer heute durch eine Buchhandlung stöbert, stolpert unweigerlich über farbenprächtige Cover von Drachenbänden, düsteren Geistergeschichten oder fernen Zukunftsvisionen. All diese Bücher verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unter dem vagen Prädikat „fantastisch“. Doch wer sich der Literatur aus wissenschaftlicher oder journalistischer Perspektive nähert, stellt fest: Ein einziger Buchstabe entscheidet hier über grundlegend verschiedene historische und strukturelle Konzepte. Die Unterscheidung zwischen „Phantastik“ und „Fantastik“ ist keineswegs eine pedantische Schrulle von Sprachpflegern, sondern ein scharfes Werkzeug zur Ordnung von Literaturgeschichte. …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, „Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie“, ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …
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