• Science-fiction im Religionsunterricht: Materialien Zu Film Und Literatur Fur Klasse 9-13 (German Edition)

    Eintragsart Buch
    Autor Christian Goos
    Autor Michael Landgraf
    Autor Ulrich Vaorin
    Zusammenfassung Science-Fiction gehort zur Popkultur. In ihr spiegeln sich Zukunftshoffnungen und apokalyptische angste der Menschheit. Somit sind besonders Science-Fiction-Geschichten hervorragend dafur geeignet, elementare Fragen Jugendlicher nach Sinn, Hoffnung, Angst und Orientierung ins Gesprach zu bringen. Dieses Themenheft bietet dafur Anregungen und Materialien an. Die Schulerinnen und Schuler lernen z. B. die utopischen Welten von Star Trek, Star Wars, Panem und Real Humans und die Ideen von Isaac Asimov, Ted Chiang, Stanislaw Lem u. v. m. kennen. In der Begegnung mit diesen Welten konnen sie aus der Distanz heraus eigene Gedanken formulieren und sich mit religionspadagogischen und ethischen Fragestellungen beschaftigen. Der Band zeigt die groae Vielfalt auf, die Science-Fiction-Serien, -Filme und -Literatur bei der Auseinandersetzung mit religios relevanten Themen bieten. Die Autoren stellen dabei Verknupfungen zu folgenden Lernbereichen und Themen her: Christologie, Gottesfrage, Anthropologie, Ethik, Schopfung, Zukunftshoffnung, Naturwissenschaft und Glaube, religiose Identitat, Theodizee, Gerechtigkeit und Menschenwurde, Aberglaube, religiose Weltanschauungen, verantwortliches Handeln, Prophetie, Sterben, ToER - d und Fundamentalismus.
    Datum 11.06.2018
    Sprache deutsch
    Verlag Vandenhoeck & Ruprecht Gmbh & Co
    ISBN 978-3-525-70256-7
    Anzahl der Seiten 64
    Format Taschenbuch
    Hinzugefügt am 8.12.2025, 12:46:57
    Geändert am 18.5.2026, 18:42:56

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  • Geschichte der Fiktionalität: Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept

    Eintragsart Buch
    Herausgeber Dr Johannes Franzen
    Herausgeber Patrick Galke-Janzen
    Herausgeber Frauke Janzen
    Herausgeber Marc Wurich
    Hrsg. der Reihe Monika Fludernik
    Zusammenfassung Das literarische Erfinden von Figuren, Orten und Ereignissen – das Hervorbringen fiktionaler Erzählungen – gehört zu den wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit. Die Beiträge des Bandes stellen aus jeweils unterschiedlichen disziplinären Perspektiven die Frage nach der Geschichtlichkeit der Fiktionalität. Wurden schon zu allen Zeiten und in allen Kulturen erfundene Geschichten erzählt? Oder gibt es einen literaturhistorischen Moment, in dem diese Praktik erst ‚entdeckt‘ oder ‚erfunden‘ werden musste? Welchen Status hatte das literarische Erfinden in der Antike, im Mittelalter oder in der Neuzeit? Wie verhielt es sich in nicht-westlichen Kulturen? Ausgehend von diesen Fragen werden vor allem theoretische und methodische Probleme diskutiert, die mit dem großen Projekt einer „Geschichte der Fiktionalität“ einhergehen. Diese betreffen den Quellenstand, die Rolle der Medien oder Wertungskontroversen. Gleichzeitig bieten die Beiträge konkrete fiktionshistorische Erkenntnisse zu ihrem jeweiligen Forschungsfeld. Dieser Band (herausgegeben von J. Franzen, P. Galke-Janzen, F. Janzen und M. Wurich) ist das Ergebnis einer Tagung am Freiburg Institute for Advanced Studies. Er verfolgt einen **diachronen Ansatz**, das heißt, er betrachtet die Entwicklung des Erzählens durch die Jahrhunderte. Die Leitfrage ist, ob Menschen schon immer „fiktional“ erzählt haben oder ob dies eine Erfindung der Neuzeit ist. Die Autoren zeigen, dass das, was wir heute unter Fiktion verstehen (die Erlaubnis zu „lügen“, ohne dass es eine Lüge ist), historisch hart erkämpft wurde. Wolfgang Rösler untersucht die Entstehung des Fiktionalitätsbewusstseins im griechischen Drama. Henrike Manuwald und Sebastian Holtzhauer diskutieren, wie im Mittelalter mit „Wahrheit“ umgegangen wurde (z. B. in Visionen oder Berichten über Drachen), wo die Trennung von Fakt und Fiktion oft noch unscharf war. Johannes Franzen selbst steuert einen wichtigen Beitrag zur **Fiktionskritik der Gegenwart** bei. Er analysiert, warum das literarische Erfinden heute oft wieder skeptisch betrachtet wird (z. B. der Vorwurf der Belanglosigkeit gegenüber dem „echten Leben“). Der Band fungiert als methodisches Laboratorium für die damals neue Forschungsrichtung des GRK „Faktuales und fiktionales Erzählen“. Man bekommt keinen monolithischen Text, sondern Einblicke von der klassischen Philologie über die Mediävistik bis zur modernen Literaturwissenschaft. Während viele Fiktionstheorien (wie die von Genette oder Searle) sehr abstrakt und zeitlos sind, zeigt dieser Band, dass Fiktion eine **Kulturtechnik** ist, die sich wandelt. * **Brückenschlag:** Er verbindet theoretische Fiktionsforschung mit konkreten Analysen (z. B. wie ein mittelalterlicher Leser mit Wunderberichten umging). Wie bei Sammelbänden üblich, bleiben Lücken. Es ist keine lückenlose Chronik, sondern eine Sammlung von Schlaglichtern („Perspektiven“). Der Band ist deutlich stärker an ein Fachpublikum gerichtet als Franzens spätere Monographie. Die Einleitung ist theoretisch sehr dicht. Wenn man sich für die **theoretische Herleitung** und die **historischen Wurzeln** (v. a. Antike und Mittelalter) interessierst, ist der **Sammelband von 2018** die richtige Wahl. Er zeigt hervorragend, dass „Fiktion“ kein stabiler Begriff ist, sondern je nach Epoche etwas völlig anderes bedeuten konnte. Johannes Franzens **Einzelwerk von 2022** hingegen vertieft diese Ansätze zu einer geschlossenen Theorie, konzentriert sich aber stärker auf die rechtlichen und sozialen Kämpfe um die Fiktion in der Moderne. …
    Datum 26.11.2018
    Sprache deutsch
    Kurztitel Geschichte der Fiktionalität
    Archiv Calibre
    Bibliothekskatalog www.inlibra.com
    URL https://www.inlibra.com/de/document/view/pdf/uuid/d755e967-44a4-3259-817e-f8793558b312
    Heruntergeladen am 8.3.2026, 15:04:47
    Extra DOI: 10.5771/9783956504273
    Band 4
    Ort Baden-Baden
    Verlag Ergon
    ISBN 978-3-95650-426-6 978-3-95650-427-3
    Reihe Faktuales und fiktionales Erzählen, Schriftenreihe des Graduiertenkollegs 1767
    Auflage Originalauflage
    Anzahl der Seiten 285
    DOI 10.5771/9783956504273
    Format Dokument-Download
    ISSN 2365-8851
    Hinzugefügt am 24.11.2025, 11:03:32
    Geändert am 18.5.2026, 17:59:41

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    Verwandte Einträge

    • Fiktionskritik: Überlegungen zur ‚Unwahrheit‘ des literarischen Erfindens.
  • Die Herausforderung der Religionspädagogik durch Neomythen.

    Eintragsart Buchteil
    Autor Linus Hauser
    Herausgeber Linus Hauser (Autor/in)
    Autor Thomas Schreijäck (Herausgeber(in))
    Datum 01.08.2001
    Ort Freiburg
    Verlag Herder Verlag
    ISBN 3-451-27607-0
    Seiten 457-476
    Buchtitel Christwerden im Kulturwandel.
    Hinzugefügt am 9.12.2025, 19:20:33
    Geändert am 18.5.2026, 17:54:39

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