| Eintragsart | Buch |
|---|---|
| Autor | Markus Tschernegg |
| Zusammenfassung | Siegfried Fritsch ist mit diesem 234-seitigen Werk ein bemerkenswerter Spagat gelungen. Er verbindet die analytische Strenge der Volkshochschule mit der emotionalen Tiefe einer geistlichen Unterweisung. Warum dieses Buch heute (2026) noch relevant ist: In einer Zeit, in der KI-generierte Geschichten oft oberflächlich bleiben, erinnert Fritsch daran, dass wahre Phantastik immer eine Bedeutungsebene braucht. Seine Analyse des "Bösen" ist aktueller denn je, da sie uns zwingt, das Dunkle nicht nur als psychologischen Defekt, sondern als moralische Herausforderung zu begreifen. Ein unverzichtbares Werk für Sammler phantastischer Sekundärliteratur, die über den Tellerrand des rein Ästhetischen hinausblicken wollen. … |
| Datum | 1986 |
| Sprache | deutsch |
| Bibliothekskatalog | K10plus ISBN |
| Ort | Wien |
| Verlag | Edition Comic Forum |
| ISBN | 978-3-900390-26-6 |
| Reihe | Dokumentation: Die grossen deutschen Comic-Magazine |
| Nummer der Reihe | Bd. 1 |
| Anzahl der Seiten | 178 |
| Format | Broschüre |
| Hinzugefügt am | 31.3.2026, 18:00:13 |
| Geändert am | 31.3.2026, 18:32:36 |
| Eintragsart | Buch |
|---|---|
| Autor | Siegfried Fritsch |
| Datum | 1992 |
| Sprache | ger |
| Kurztitel | Märchen und Sagen |
| Bibliothekskatalog | K10plus ISBN |
| Ort | Wuppertal |
| Verlag | One-Way-Verl |
| ISBN | 978-3-927772-26-7 |
| Reihe | One-way-spot |
| Nummer der Reihe | 3501 |
| Anzahl der Seiten | 234 |
| Hinzugefügt am | 31.3.2026, 17:26:21 |
| Geändert am | 31.3.2026, 17:59:26 |
| Eintragsart | Buch |
|---|---|
| Herausgeber | Kristina Zerges |
| Herausgeber | Hella Dunger |
| Herausgeber | Helmut Sontag |
| Zusammenfassung | Bei dem zweibändigen Werk, herausgegeben im Verlag der Technischen Universität Berlin, handelt es sich um ein umfassendes Standortverzeichnis von Museen, Sammlungen und Archiven in der damaligen Bundesrepublik Deutschland (einschließlich West-Berlin). Band 1: Konzentriert sich primär auf Museen und technische Denkmäler. Band 2: Erfasst Archive, Bibliotheken und private Sammlungen, die oft unter dem Radar der großen staatlichen Institutionen flogen. Das Werk katalogisiert systematisch Orte, an denen Sachzeugnisse der Arbeitswelt, der Technikgeschichte und des bürgerlichen wie proletarischen Alltags bewahrt werden. Es bietet Informationen zu Bestandsdichten, thematischen Schwerpunkten (von der Textilindustrie bis zur Schwerindustrie) und zur Zugänglichkeit der Bestände. Bewertung aus Sicht der Phantastik-Forschung Für Autoren und Wissenschaftler, die sich mit dem Steampunk oder Gaslight Romance beschäftigen, ist Zerges’ Verzeichnis eine Goldgrube. Während die Phantastik oft dazu neigt, Technik zu ästhetisieren ("Clockpunk"), bietet dieses Werk den Zugang zu den echten Ruinen und Relikten der industriellen Revolution. Es zeigt auf, wo man die haptische Realität von Dampfmaschinen, Webstühlen und frühindustriellen Wohnverhältnissen studieren kann – essenziell, um einer fiktiven Welt die nötige "Grit"-Atmosphäre zu verleihen. Zerges leistete 1983 Pionierarbeit. In einer Zeit, in der die "Industriekultur" als museales Konzept noch jung war, schuf sie eine Bestandsaufnahme, die heute selbst ein historisches Dokument ist. Für die Sekundärliteratur ist das Werk deshalb interessant, weil es die Materialität der Geschichte betont. Wer verstehen will, wie eine Gesellschaft durch ihre Maschinen geformt wird (ein Kernthema der spekulativen Fiktion), findet hier das Inventar dazu. Aber man muss ehrlich sein: Als reines "Standortverzeichnis" ist das Werk im Jetzt weitestgehend veraltet. Viele der aufgeführten privaten Sammlungen existieren nicht mehr oder wurden in größere Museen eingegliedert. Zudem fehlen naturgemäß die Bestände der ehemaligen DDR, was die industrielle Kartographie unvollständig macht. Kein Buch zum "Schmökern", sondern ein Werkzeug für den Archiv-Reisenden. Wer eine Geschichte im industriellen Zeitalter ansiedelt und nach Inspiration jenseits der Klischees sucht, nutzt Zerges als Wegweiser zu den Orten, an denen die "Geister der Maschinen" noch heute in Rost und Eisen atmen. Ein nostalgisches, aber hochpräzises Fachwerk, das heute vor allem als forschungsgeschichtliches Denkmal der Industriekultur-Bewegung dient. … |
| Datum | 1983 |
| Sprache | deutsch |
| Kurztitel | Sammlungen zur Alltags- und Industriekultur, Band 1 |
| Bibliothekskatalog | Library of Congress ISBN |
| Signatur | DD60 .S26 1983 |
| Ort | Berlin |
| Verlag | Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin |
| ISBN | 978-3-7983-0842-8 |
| Anzahl der Seiten | 524 |
| Format | Paperback |
| Hinzugefügt am | 31.3.2026, 14:42:59 |
| Geändert am | 31.3.2026, 17:57:41 |
| Eintragsart | Buch |
|---|---|
| Herausgeber | Kristina Zerges |
| Herausgeber | Hella Dunger |
| Herausgeber | Helmut Sontag |
| Zusammenfassung | Bei dem zweibändigen Werk, herausgegeben im Verlag der Technischen Universität Berlin, handelt es sich um ein umfassendes Standortverzeichnis von Museen, Sammlungen und Archiven in der damaligen Bundesrepublik Deutschland (einschließlich West-Berlin). Band 1: Konzentriert sich primär auf Museen und technische Denkmäler. Band 2: Erfasst Archive, Bibliotheken und private Sammlungen, die oft unter dem Radar der großen staatlichen Institutionen flogen. Das Werk katalogisiert systematisch Orte, an denen Sachzeugnisse der Arbeitswelt, der Technikgeschichte und des bürgerlichen wie proletarischen Alltags bewahrt werden. Es bietet Informationen zu Bestandsdichten, thematischen Schwerpunkten (von der Textilindustrie bis zur Schwerindustrie) und zur Zugänglichkeit der Bestände. Bewertung aus Sicht der Phantastik-Forschung Für Autoren und Wissenschaftler, die sich mit dem Steampunk oder Gaslight Romance beschäftigen, ist Zerges’ Verzeichnis eine Goldgrube. Während die Phantastik oft dazu neigt, Technik zu ästhetisieren ("Clockpunk"), bietet dieses Werk den Zugang zu den echten Ruinen und Relikten der industriellen Revolution. Es zeigt auf, wo man die haptische Realität von Dampfmaschinen, Webstühlen und frühindustriellen Wohnverhältnissen studieren kann – essenziell, um einer fiktiven Welt die nötige "Grit"-Atmosphäre zu verleihen. Zerges leistete 1983 Pionierarbeit. In einer Zeit, in der die "Industriekultur" als museales Konzept noch jung war, schuf sie eine Bestandsaufnahme, die heute selbst ein historisches Dokument ist. Für die Sekundärliteratur ist das Werk deshalb interessant, weil es die Materialität der Geschichte betont. Wer verstehen will, wie eine Gesellschaft durch ihre Maschinen geformt wird (ein Kernthema der spekulativen Fiktion), findet hier das Inventar dazu. Aber man muss ehrlich sein: Als reines "Standortverzeichnis" ist das Werk im Jetzt weitestgehend veraltet. Viele der aufgeführten privaten Sammlungen existieren nicht mehr oder wurden in größere Museen eingegliedert. Zudem fehlen naturgemäß die Bestände der ehemaligen DDR, was die industrielle Kartographie unvollständig macht. Kein Buch zum "Schmökern", sondern ein Werkzeug für den Archiv-Reisenden. Wer eine Geschichte im industriellen Zeitalter ansiedelt und nach Inspiration jenseits der Klischees sucht, nutzt Zerges als Wegweiser zu den Orten, an denen die "Geister der Maschinen" noch heute in Rost und Eisen atmen. Ein nostalgisches, aber hochpräzises Fachwerk, das heute vor allem als forschungsgeschichtliches Denkmal der Industriekultur-Bewegung dient. … |
| Datum | 1983 |
| Sprache | deutsch |
| Kurztitel | Sammlungen zur Alltags- und Industriekultur, Band 2 |
| Bibliothekskatalog | Library of Congress ISBN |
| Signatur | DD60 .S26 1983 |
| Ort | Berlin |
| Verlag | Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin |
| ISBN | 978-3-7983-0842-8 |
| Anzahl der Seiten | 534 |
| Format | Paperback |
| Hinzugefügt am | 31.3.2026, 17:11:44 |
| Geändert am | 31.3.2026, 17:58:06 |