• Fiktion und Weltwissen

    Eintragsart Buch
    Autor Peter Blume
    Datum 2004-02-15
    Sprache deutsch
    Archiv Calibre
    URL https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/56717/external_content.pdf?sequence=1
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    Verlag Schmidt (Erich)
    Hinzugefügt am 24.11.2025, 16:12:33
    Geändert am 30.3.2026, 20:02:12

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    Notizen:

    • Fiktion und Wirklichkeit – von diesem Begriffspaar ist die literaturwissenschaftliche Fiktionalitätsdebatte traditionell geprägt. Auffallend bleibt dabei jedoch ein Widerspruch zwischen Literaturtheorie und der Praxis der Textanalyse. Denn was den „Realien“ aus literaturästhetischen Erwägungen häufig abgesprochen wird, bestätigt indirekt die Interpretationspraxis: die Wichtigkeit nichtfiktionaler Elemente für das Textverständnis. Mit der vorliegenden Studie wird der Versuch unternommen, die Dichotomie von Fiktion und Wirklichkeit aufzugeben zugunsten eines Modells, das dem kognitiven Charakter sprachlicher Bedeutungen Rechnung trägt und es so ermöglicht, der Funktion nichtfiktionaler Konzepte als Orientierungspunkte bei der Sinnkonstitution fiktionaler Erzähltexte gerecht zu werden. Dabei werden Ergebnisse der kognitiven Semantik für die Literaturwissenschaft fruchtbar gemacht, um ein neues theoretisches Fundament zur Differenzierung zwischen fiktionalen und nichtfiktionalen Teilen fiktionaler Erzählliteratur zu schaffen. Eine textnahe Typologie der Verwendungsweisen nichtfiktionaler Elemente sowie ausführliche Fallstudien zu Texten von so unterschiedlichen Autoren wie Uwe Johnson, Christoph Ransmayr und Lewis Carroll verankern die theoretischen Überlegungen in der konkreten Textanalyse. …

    Anhänge

    • 4738
  • testcard #26: Utopien

    Eintragsart Buch
    Herausgeber Holger Adam
    Herausgeber Roger Behrens
    Herausgeber Jonas Engelmann
    Herausgeber Oliver Schmitt
    Herausgeber Frank Apunkt Schneider
    Herausgeber Laura Schwinger
    Herausgeber Anna Seidel
    Herausgeber Anna Sotzko
    Herausgeber Johannes Ullmaier
    Herausgeber Christian Werthschulte
    Zusammenfassung Dass es leichter sei, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus, wird zu einer Gewissheit, die kaum noch skandalös ist: So what? Wenn es stimmt, dass die Utopien verschwunden sind, wie steht es dann – im und als Pop – um: Revolution, Zeit, Raum, Erinnerung, Erfahrung, Hoffnung, Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, Geschichte, Fortschritt, Dynamik, Möglichkeit/Wirklichkeit …? War Pop nicht der Soundtrack einer besseren Welt, die Ode an die Freiheit des realen Humanismus? Popgeschichte ist auch die Geschichte unzähliger Utopien, gelebter und gewünschter Entwürfe einer anderen, einer besseren Welt, die von Freedom und Happiness und Love bestimmt sein soll. Der Pop selbst beanspruchte schließlich, eine Utopie zu sein, ein verwirklichter Traum vom guten Leben. Allerdings ist Pop in all seiner Vielfalt immer auch das Gegenteil von Utopie gewesen: die auf die private Nische reduzierte Idylle, in der jede und jeder sich irgendwie durchwurschtelt, das bescheidene Glück des Augenblicks (im Konzert, im Kino, im Konsum) oder das ins Unterhaltungsformat gebrachte Schreckensszenario, die Katastrophe als Entertainment, die Dystopie. Pop ist eben nicht nur Nicht-Ort, nowhere, sondern ein now here, Jetzt-Hier.
    Datum 2019
    Sprache deutsch
    Bibliothekskatalog K10plus ISBN
    Ort Mainz
    Verlag Ventil Verlag UG & Co. KG
    ISBN 978-3-931555-25-2
    Reihe Testcard
    Nummer der Reihe 26
    Anzahl der Seiten 333
    Format Paperback
    Hinzugefügt am 24.3.2026, 18:10:01
    Geändert am 30.3.2026, 17:48:00

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    • {04.0} Bestand/Papier
    • Popul(ar/är)->
    • Popul(ar/är)->-kultur
    • Popul(ar/är)->Popgeschichte
    • Sekundärliteratur->
    • Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie
    • Utopie(n)->
    • Utopie(n)->Popkultur

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    • Cover-testcard #26: Utopien

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      • (06.0) Cover
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