Norbert Borrmann Vampirismus oder die Sehnsucht nach der Unsterblichkeit Diederichs, Kreuzlingen/München (1999) ISBN 342401351X
Was steckt hinter der Faszination Vampir?
Vampirmythen gibt es zuhauf. Norbert Borrmann geht diesen Mythen in dieser Hugendubel Sonderauflage auf den Grund. Gut für uns, es ist ein unterhaltsames lehrreiches Buch geworden …
In der Regel kreist der Vampir-Mythos um einige wenige Schwerpunkte. Die literarische Fiktion, die cineastische Version, der historische Kern und die sexuelle Komponente des Mythos. Dieses Buch will aber mehr. Es will in den Vampir „in uns“ verweisen …
Der Vampir scheint also tief in uns zu stecken und als eine Urvorstellung in unserem Blute zu ruhen. Er ist ein Archetyp, der in unserem kollektiven Unterbewusstsein schwimmt, aber, wie wir man Säugling aufgezeigt haben, auch aktiv von uns durchlebt wird. Mythos, Sage, Kunst und Literatur belegen, dass die Gestalt des Vampirs allen Menschen vertraut ist. …
Auszug 'Das Vampirprinzip', Seite 9-21
Der Vampir oder die Gier nach Leben, die literarische Fiktion, die pathologische Gestalt, die historische Realität, vom Blut als ganz besonderem Saft, Sex, Crime und Drugs, der Vampir als Medienstar und die Sehnsucht nach dem Tode. Das sind die Themen -mit einem Nachspiel: Der Vampir, das Böse und wir … Das Buch wurde 2011 in einer etwas erweiterten und auf Stand gebrachten Auflage neu herausgebracht!
Der Vampirismus bezeichnet grundsätzlich eine Affinität zum Blutsaugen – in Literatur und Historie meist wörtlich gemeint, aber auch im übertragenen Sinne zu verstehen: als das Gewinnen von (meist überirdischer) Stärke durch das Absaugen fremder Energien. Es gibt auch Begriffe wie emotionalen oder politischen Vampirismus (ein oft genanntes Beispiel hierfür: das „Ausbluten lassen“ der Besatzungsgebiete zur Kolonialzeit). …
1821 erschien die Erzählung Vampirismus in E.T.A. Hoffmanns Sammlung von Novellen und Erzählungen Die Serapions-Brüder. Der Titel Vampirismus stammt aus der 1912 von Georg Ellinger herausgegebenen Ausgabe der Serapions-Brüder und war vorher als Eine gräßliche Geschichte, Der Vampyr oder Eine Vampir-Geschichte bekannt. …
[Artikel] Der nette Vampir von nebenan – von PRO – auf pro-medienmagazin.de
„Twilight“ in Kinocharts und Bestsellerlisten, Blutsauger-Serien im Fernsehen und neue Sachbücher: Vampire sind so untot wie lange nicht. Auch viele Christen lesen die „Bücher mit Biss“, und interpretieren Parallelen zur biblischen Ethik. Meist zu unrecht, meint die Theologin Beth Felker Jones in einer Analyse.…
Eine kleine, aber feine Broschüre, die Friedhelm Schneidewind da produziert hat. Alles Wichtige und Wesentliche zum Thema Vampir wurde hier zusammengetragen …
Eine nicht uninteressante Monographie über romantische Monster und die Bedeutung monströser Romanzen für die Generation der Millennials. Wird deren krisenhaftes Liebesideal hier reflektiert? …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, „Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie“, ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …
Die Arbeit zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner haben gezeigt, dass es sehr gewichtige Autoren gab, die dieser Bewegung nahestanden. Bei Michael Ende war mir das bis dahin nicht bewusst. Ich habe daher noch weiter recherchiert und bin auf einige Dokumente gestoßen, die ich euch gestern vorgestellt habe. Die bringen ein wenig Licht in das Verhältnis Michael Ende uns Rudolf Steiner bzw. der Anthroposophie. Meine Überlegungen dazu habe ich in einem kleinen Essay festgehalten, dass ich euch nun vorstellen möchte …
Gestern habe ich euch noch das ergänzende Material für die morgige Reflektion aufbereitet. Da mich die Nähe von Michael Ende zu Rudolf Steiner ei bisschen überrascht hat, habe ich noch ein bisschen nachgegraben und einige ergänzende Dokumente gefunden. Diese zeigen noch etwas deutlicher das Verhältnis von Michael Ende zu Rudolf Steiner und seine Nähe zur Anthroposophie …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Elmar Hennlein Erotik in der phantastischen Literatur Die blaue Eule, Essen (1985) ISBN 3924368X
Germanistik in der Blauen Eule, Band 3
Mit phantastischer Literatur ist aber in diesem Band in erster Linie die dunkle Seite der Literatur gemeint. Es wird also der Dämon, der Vampirismus, das Animalische oder der Tiermensch betrachtet. …
Auch die Erotik des künstlichen Menschen, allerdings nur der magisch geschaffenen wie „Liebende Statuen“ und Alraune, Sexualmagie und Satanskult sowie der symbolische Akt finden Beachtung. Die wertungsästhetische Frage ist für die vorliegende Studie dagegen nicht von vorrangigem Interesse…
In der vorliegenden Studie soll der Versuch unternommen werden, die phantastische Literatur auf ihre erotischen Implikationen hin zu untersuchen. Es geht insofern nicht um erotische Elemente, Motive oder Aspekte, die ebenso gut in anderen Genres vorhanden sein können. […] In diesem Sinne gilt es diejenigen phantastischen Motive herauszugreifen, denen erotische Anteile eigen sind. Die Korrelation des erotischen und des phantastischen Moments soll (sowohl im Rahmen des jeweiligen Motivs als auch generell) fixiert, analysiert und hinsichtlich ihrer strukturellen wie rezeptionellen Auswirkungen beleuchtet werden…
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
keine
[Artikel] Erotik im literarischen Horror – von Albera Anders – auf phantastikon.de
Schauen wir uns den Lovecraftschen Horror an, finden wir uns in ebenso lebensfeindlichen Welten wieder, in einem Kosmos „der großen Alten“, in dem wir uns weniger als Pfifferlinge wert fühlen. Hochgradig unwirtliche Welten, in denen aber doch, schaut man sich Studien an, die das Werk H. P. Lovecrafts unter Zuhilfenahme seiner Biographie betrachten, der Eros, die Erotik eine ganz und gar pervertierte Rolle spielt. …
[Downlaod] Das Zusammenspiel von Religion, Macht und Magiein
ausgewähltenWerken derHigh–Fantasy – von Nastasja Regenfelder – auf univie.ac.at
In folgender Arbeit soll untersucht werden, welche Funktion die Religion in Fantasy–Romanen innehat. Da es in diesem Literaturgenre verschiedene Einteilungen gibt, möchte ich meine Nachforschungen auf die High–Fantasy beschränken und im Weiteren erläutern, warum meine ausgewählten Werke in genau dieses Genre hineinfallen. Der erste Abschnitt bildet eine theoretische Abhandlung und liefert eine Hinführung zur weiteren Analyse. Im ersten Teil werden die Unterschiedezwischen Fantasy, Science–Fictionund weiteren Genres dargestellt. …
[Download] Das Phantastische als analytischer Begriff – von Stephan Michael Schröder – auf
Trotz der Vielzahl der Forschungsbeiträge in den letzten Jahren ist man nur recht bedingt zu einem Konsens darüber gelangt, wie das Phantastische zu definieren ist. Nach Meinung mancher ist dies zwangsläufig, da das Phantastische eben nicht vollständig qualifizierbar sei. Döring z.B. hat gleich am Anfang seiner Untersuchung zur Phantastik argumentiert, dass Definitionsversuche zwangsläufig ihr Ziel verfehlen müssten, da das Phantastische »sich ja gerade der vollständigen Auflösbarkeit in begriffliche Rationalität« widersetze.…
Bis zum Erhalt des Buches war mir Antonio Tabucchi im phantastischen Zusammenhang noch nicht aufgefallen. So wie mir italienische Sekundärliteratur in deutscher Übersetzung auch kaum untergekommen ist. …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, „Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie“, ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …
Die Arbeit zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner haben gezeigt, dass es sehr gewichtige Autoren gab, die dieser Bewegung nahestanden. Bei Michael Ende war mir das bis dahin nicht bewusst. Ich habe daher noch weiter recherchiert und bin auf einige Dokumente gestoßen, die ich euch gestern vorgestellt habe. Die bringen ein wenig Licht in das Verhältnis Michael Ende uns Rudolf Steiner bzw. der Anthroposophie. Meine Überlegungen dazu habe ich in einem kleinen Essay festgehalten, dass ich euch nun vorstellen möchte …
Gestern habe ich euch noch das ergänzende Material für die morgige Reflektion aufbereitet. Da mich die Nähe von Michael Ende zu Rudolf Steiner ei bisschen überrascht hat, habe ich noch ein bisschen nachgegraben und einige ergänzende Dokumente gefunden. Diese zeigen noch etwas deutlicher das Verhältnis von Michael Ende zu Rudolf Steiner und seine Nähe zur Anthroposophie …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Franz Schröpf (Red.) Fantasia, Nr. 14 EDFC, Passau (1982) ohne ISBN
Dracula, Vampire aus aller Welt und James Cawthorn
Die Nummer 14, der Reihe Fantasia, bringt verhältnismäßig wenig sekundärliterarisches Material. Selbst die Rezensionen halten sich in Grenzen. Ein altes Problem der Redakteure, die Autoren sind zurückhaltend mit ihren Lieferungen. …
Wenn wir mit den Rezensionen beginnen aus dem Bereich der Fantasy – querbeet -, dann die Neuerscheinungen mit einer Liste von April bis September- nicht uninteressant – und dann folgen Rezensionen zu Sachbüchern wie „Liebe, Tod und Teufel“ und „Gott und die Götter“. Danach viele Sachbücher zur Antike und Occulta.
Kommen wir zu den Artikel:
Dracula lebt von Klaus-Michael Vent: Dracula-Adaptionen in Deutschland
Falls Bram Stoker wieder zum Leben erweckt würde oder – wie seine bekannteste Romanfigur – als Untoter durch die Welt streifen könnte, ständen seinen zahlreichen Nachahmern einige unangenehme Nächte bevor, und sie hätten Glück, wenn sie nicht die Tantiemen für ihre Plagiate in flüssiger Währung zahlen müssten. Ich möchte mich im folgenden nur auf die in Deutschland erschienen Dracula-Adaptionen beziehen; es gibt derer mehr als genug: …
Auszug 'Dracula lebt', Seite 11-15
Vampire aus aller Welt von Tom Rogers: Eine Betrachtung – Was es nicht so alles gibt, an Vampirgestalten rund um den Erdball
Nach dieser Auflistung von Vampiren könnt ihr euch sicher denken, warum ich nicht sicher bin, dass die Film-Vampire wirklich die Creme de la Creme darstellen. Auf jeden Fall aber sind sie nicht DERMASSEN dumm!
Auszug 'Vampire aus aller Welt', Seite 17-22
Interview mit James Cawthorn – James Cawthorn , geboren am 21. Dezember 1929, war ein Fantasy-Illustrator, Comiczeichner und Autor, der intensiv mit dem Schriftsteller Michael Moorcock zusammenarbeitete. Er starb am 2. Dezember 2008.
Die grundlegende Schwäche meiner Arbeiten ist, dass ich sie nie genügend vorausplane. Es gibt Wege, wie man einen Effekt, den man erzielen will, planen kann. Der einzige wahre Weg, einen Strip zu planen, ist, wenn man eher seitenweise als panelweise vorgeht. Dies mach eich auch zu einem gewissen Grad, obwohl ich dazu tendiere, um das Objekt herumzuzeichnen, …
Auszug 'Interview mit James Cawthorn', Seite 23-30
Ach ja, ab Seite 141 gibt’s noch eine „SF-Ecke“ mit Kurz-Rezensionen zu Science Fiction-Büchern. Thats it, damit sind wir dieses Mal zum Ende gelangt. Interessant war’s trotzdem…
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keine
[Bibliographie] Franz Schröpf als Herausgeber – auf chpr.at
Christian Pree hat eine sehr umfangreiche Bibliographie von Franz Schröpf als Herausgeber zusammengestellt. Mich wundert es ein bisschen, dass Franz Schröpf in seinem Wirken kaum Spuren im Internet hinterlassen hat ……
[Essay] Mentor der Fantasy. Die unendliche Geschichte – Hugh Walker und die Magira-Serie
In einem Gespräch mit Franz Schröpf erläuterte Hugh Walker seine Vorstellungen über die verschiedenen Ebenen der Romane, die Franz Schröpf formulierte:…
Naja, zumindest teilweise zunächst. Nach einer längeren Pause, mit neuen Blogeinträgen, wird sich zukünftig in diesem Blog wieder mehr Bewegung zeigen. Grund: Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Metadaten meiner Bibliotheksinhalte öffentlich zugänglich zu machen. Meine Vorstellungen waren bislang jedoch technisch nicht umsetzbar. Der damit verbundene Aufwand (sowohl technisch als auch finanziell) wäre in keiner Weise zu rechtfertigen gewesen. Bis ich unlängst neuerlich auf eine Seite gestoßen bin, die mir schon vor zwei Jahren vielversprechend ausgesehen hatte. …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, „Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie“, ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …
Die Arbeit zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner haben gezeigt, dass es sehr gewichtige Autoren gab, die dieser Bewegung nahestanden. Bei Michael Ende war mir das bis dahin nicht bewusst. Ich habe daher noch weiter recherchiert und bin auf einige Dokumente gestoßen, die ich euch gestern vorgestellt habe. Die bringen ein wenig Licht in das Verhältnis Michael Ende uns Rudolf Steiner bzw. der Anthroposophie. Meine Überlegungen dazu habe ich in einem kleinen Essay festgehalten, dass ich euch nun vorstellen möchte …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Claude Lecouteux Die Geschichte der Vampire Artemis & Winkler, Düsseldorf (2001) ISBN 3538071276
Metamorphose eines Mythos
Anscheinend habe ich derzeit viele Vampir-Bücher auf dem Radar. Hier ein Doppelpack sozusagen, das in der Patmos-Gruppe zweimal erschienen ist. Einmal bei Artemis & Winkler und später dann bei Albatros. Beides als gebundene Ausgabe und Inhaltsgleich, sogar bis auf die Seitennummern …
Lecoutreux ist ein Kenner des Vampir-Mythos und seine Quellenkenntnisau aus Wissenschaft, Literatur und geschichtlichen Chroniken erlaubt es ihm, ein umfassendes Bild über den Vampirglauben zu zeichnen. Er behandelt Geschichte und Eigenschaften, Sitten und Gebräuche, Erscheinungsformen und Wandlungen der Vampire …
Der Leser wird eine erstaunliche Welt entdecken, von dem die Romane letztlich nur einen schwachen Abglanz liefern, selbst wenn sie weitere Motive hinzufügen, etwa eine Psychologie der handelnden Personen, eine Spannung sowie bisweilen philosophische und religiöse Deutung …
Auszug 'Einleitung', Seite 9-17
Man kann die Bücher durchaus als kleines 1×1 der Vampirologie bezeichnen. Die erste Ausgabe 2001 von Artemis & Winkler wurde mit Schutzumschlag ausgeliefert, die zweite Ausgabe 2008 von Albatros ohne einen solchen, ganz gut zu lesen – also, bitte …
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aus dem Französischen
Übersetzer: Harald Ehrhardt
für Ausgabe Artemis & Winkler: Schutzumschlag
[biographisches] Claude Lecouteux auf perlentaucher.de
Claude Lecouteux, Kulturwissenschaftler und Germanist, lehrt als Professor an der Sorbonne. Er ist durch seine zahlreichen Bücher über mythische Vorstellungen bekannt geworden.…
[Rezension] Claude Lecouteux: „Die Geschichte der Vampire“ – von Anonym – auf sandammeer.at
Claude Lecouteux, seines Zeichens Kulturwissenschaftler, Germanist, Professor an der Sorbonne sowie Autor zahlreicher Bücher über mythische Vorstellungen, geht dem Phänomen Vampir/Vampirismus umfassend, im gesellschaftlichen, mentalen und historischen Kontext, auf den Grund. Er beleuchtet das Entstehen des Vampirmythos, das Verhältnis der Menschheit zur Endlichkeit der körperlichen Existenz sowie Jenseitsvorstellungen; wie jemand zum Vampir wird, wie man sich schützt, die diversen Unterarten der faszinierenden Blutsauger, ihre Einbettung in unterschiedlichste Volkskulturen; wie man einen Untoten beseitigt, um „durch Rückgriff auf Zeugnisse aus erster Hand eine Entmystifizierung zu leisten, zum Gegenstand einer altüberlieferten Vorstellung vorzudringen und den mentalen Kontext aufzudecken, in dem die Figur des Vampirs verankert ist, denn diese Verankerung in der Realität – auch wenn sie nicht die unsere ist und wir die größte Mühe haben, in die Psyche und Denkweise unserer Vorfahren einzudringen – ist in unseren Augen von größter Bedeutung, schon allein wegen ihrer anthropologischen Dimension.“…
Ein Vampir ([vamˈpiːɐ̯] oder [ˈvampiːɐ̯]; veraltet auch Vampyr) ist im Volksglauben und in der Mythologie eine blutsaugende Nachtgestalt. Dabei handelt es sich meist um einen wiederbelebten menschlichen Leichnam, der sich von menschlichem oder tierischem Blut ernährt und – je nach Kultur und Mythos – mit verschiedenen übernatürlichen Kräften ausgestattet ist. …
Eine kleine, aber feine Broschüre, die Friedhelm Schneidewind da produziert hat. Alles Wichtige und Wesentliche zum Thema Vampir wurde hier zusammengetragen …
Eine nicht uninteressante Monographie über romantische Monster und die Bedeutung monströser Romanzen für die Generation der Millennials. Wird deren krisenhaftes Liebesideal hier reflektiert? …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, „Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie“, ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …
Die Arbeit zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner haben gezeigt, dass es sehr gewichtige Autoren gab, die dieser Bewegung nahestanden. Bei Michael Ende war mir das bis dahin nicht bewusst. Ich habe daher noch weiter recherchiert und bin auf einige Dokumente gestoßen, die ich euch gestern vorgestellt habe. Die bringen ein wenig Licht in das Verhältnis Michael Ende uns Rudolf Steiner bzw. der Anthroposophie. Meine Überlegungen dazu habe ich in einem kleinen Essay festgehalten, dass ich euch nun vorstellen möchte …
Gestern habe ich euch noch das ergänzende Material für die morgige Reflektion aufbereitet. Da mich die Nähe von Michael Ende zu Rudolf Steiner ei bisschen überrascht hat, habe ich noch ein bisschen nachgegraben und einige ergänzende Dokumente gefunden. Diese zeigen noch etwas deutlicher das Verhältnis von Michael Ende zu Rudolf Steiner und seine Nähe zur Anthroposophie …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Lionel St. Clyde Der Vampirismus Edition Geheimes Wissen, Graz (2009) ISBN 9783902640512
Eher der Primärliteratur als der Sekundärliteratur zuzurechnen
Vor einiger Zeit habe ich die Edition Geheimes Wissen in Graz entdeckt und herauszufinden versucht, ob sich hier Sekundärliteratur finden ließe. Wie bekannt fand ich eine Ausgabe des Necronomicons und dieses Buch, dass sich vom Titel her sekundärliterarisch ausnimmt…
Der Autor ist im Grunde nicht festzumachen. Es soll Berichte über Fälle von Vampirismus enthalten, die wirkliche Erlebnisse von Personen waren.. Aber schon in der Einleitung wird die Glaubwürdigkeit der Berichte relativiert. …
Die Berichte wurden von mir aus einer ganzen Anzahl von ausländischen Zeitschriften gesammelt und meines Wissens ist mein Buch die einzige Sammlung derartiger Berichte, die wir in Deutschland besitzen. Möge der Teil der freundlichen Leser, welcher die Geschichten nicht glauben kann, sie als Erzählungen betrachten, die geeignet sind, dem Leser einige unterhaltsame Stunden zu bereiten …
Auszug 'Vorwort', Seite 3
Ja, und das sind sie auch. Eine kurze und teilweise sehr seltsame Lektüre, die mit „wahren“ Berichten in Zeitschriften nicht sehr viel zu tun haben. Selbst Kapitel 1 – „Was ist ein Vampir“ und der Abschluss des Buches – „Der Roman Dracula“ lassen nur eine halbherzige Beschäftigung mit dem Kapitel Vampir und Vampirismus erkennen. Der Rest ist phantastische Erzählung – nicht besonders einfallsreich. Wenn man das Buch also kaufen wollte, dann kann es die Vampir-Bibliothek ergänzen und als nicht besonders gelungenes Beispiel esoterisch verbrämter Geschichten zu Vampirismus herhalten. Ein „Must-have“ ist es wahrlich nicht. 8 Euro Kaufpreis wären ja noch zu verschmerzen, das Porto lohnt sich aber schon nicht mehr (im Besonderen das österreichische Porto). Wenn man also nach Graz käme, was durchaus zu empfehlen ist, bitte, dann ja…
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[Artikel] Vampirismus in der WIKIPEDIA
Der Vampirismus bezeichnet grundsätzlich eine Affinität zum Blutsaugen – in Literatur und Historie meist wörtlich gemeint, aber auch im übertragenen Sinne zu verstehen: als das Gewinnen von (meist überirdischer) Stärke durch das Absaugen fremder Energien. Es gibt auch Begriffe wie emotionalen oder politischen Vampirismus (ein oft genanntes Beispiel hierfür: das „Ausbluten lassen“ der Besatzungsgebiete zur Kolonialzeit). …
[Interview] Von Nosferatu zu Edward Cullen – Interview mit einem Vampirforscher – von Nadine Obermüller – auf schroedingerskatze.at
Wann ist der Glaube an Vampire zum ersten Mal aufgetreten? Wie ist man mit dem sogenannten Vampirismus umgegangen? Obwohl sogar Kaiserin Maria Theresia dem Aberglauben um die Blutsauger den Kampf angesagt hatte, fasziniert der Mythos Vampir zumindest in den Bereichen Literatur und Film bis heute.…
[Artikel] Der Mythos des Vampirismus – von Konrad Wolfram – auf zauberspiegel-online.de
Insgesamt ist der Vampir im Genre des Phantastischen immer mit einer Sonderrolle bedacht. Gerade hieraus lässt sich seine Aktualität auch in der heutigen Zeit ableiten.
Ich weiß, ich selbst habe oft den Kopf geschüttelt darüber, was eine Anne Rice aus einem Vampir gemacht hat und was dann mit Stephenie Meyers sowohl im Buch als auch in den Verfilmungen aus dem Vampir wurde. …
Eine kleine, aber feine Broschüre, die Friedhelm Schneidewind da produziert hat. Alles Wichtige und Wesentliche zum Thema Vampir wurde hier zusammengetragen …
Eine nicht uninteressante Monographie über romantische Monster und die Bedeutung monströser Romanzen für die Generation der Millennials. Wird deren krisenhaftes Liebesideal hier reflektiert? …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, „Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie“, ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …
Die Arbeit zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner haben gezeigt, dass es sehr gewichtige Autoren gab, die dieser Bewegung nahestanden. Bei Michael Ende war mir das bis dahin nicht bewusst. Ich habe daher noch weiter recherchiert und bin auf einige Dokumente gestoßen, die ich euch gestern vorgestellt habe. Die bringen ein wenig Licht in das Verhältnis Michael Ende uns Rudolf Steiner bzw. der Anthroposophie. Meine Überlegungen dazu habe ich in einem kleinen Essay festgehalten, dass ich euch nun vorstellen möchte …
Gestern habe ich euch noch das ergänzende Material für die morgige Reflektion aufbereitet. Da mich die Nähe von Michael Ende zu Rudolf Steiner ei bisschen überrascht hat, habe ich noch ein bisschen nachgegraben und einige ergänzende Dokumente gefunden. Diese zeigen noch etwas deutlicher das Verhältnis von Michael Ende zu Rudolf Steiner und seine Nähe zur Anthroposophie …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.