Science Fiction #104 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: 150 Jahre Kurd Laßwitz´ Nullpunkt in der deutschen Science Fiction – Detlef Münch

Detlef Münch
150 Jahre Kurd Laßwitz´ Nullpunkt der deutschen Science Fiction am 21. Juni 1871
Synergen, Dortmund (2021)
ISBN 9783946366508
 
Kritische Würdigung von Kurd Laßwitz & seiner technisch-philosophischen Zukunftserzählung „Bis zum Nullpunkt des Seins“ als Beginn der deutschen Science Fiction
 
Daß Kurd Lasswitz international noch immer nicht als Mitbegründer der Science Fiction anerkannt ist, ist ein Faktum, das Detlef Münch wohl veranlasst hat, mit diesem Buch den Finger auf diese offene Wunde zu legen …

 
Er schreibt, dass „in Kurd Laßwitz´ erster utopischer Erzählung 1869/71 schon mehr Science Fiction steckt, als im ganzen Werk von Jules Verne“. Dass der Autor aber „Vater der deutsche Science Fiction“ ist, dürfte sich schon durchgesetzt haben. …
 
Kurd Laßwitz gilt heute seit WEIGAND (1982) als der „Vater der deutschen Science Fiction schlechthin, der das Genre der modernen SF neben Jules Verne (1828-1905) und noch vor H. G. Wells (1866-1946) mitbegründet hat. Jules Verne war er in seinen Zukunftsinnovationen und -visionen sogar deutlich überlegen sowie dabei auch mehr SF-affiner. Während er bereits seit 1871 schon 25 Jahre lang Science Fiction geschrieben hat, fand H. G. Wells zudem erst spät 1896/97 zum Genre. …
Auszug 'Kurd Laßwitz und der Nullpunkt …', Seite 9-23
 
Münch setzt dem Autor jedenfalls ein Dankmal und eigentlich wäre, wie er schreibt, „eine umfassende germanistische Betrachtung und kritische Würdigung der 1. deutsche SF-Erzählung „Bis zum Nullpunkt des Seins“ anlässlich ihres 150. Jubiläums die Aufgabe eines Literaturwissenschaftlers, aber er erledigt diese Aufgabe trotz seiner Fachfremdheit und Laienstatus in eindrucksvoller Manier. …
 
Unbedingt lesen !!!
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Detlef Münch
  • 150 Jahre Kurd Laßwitz´ Nullpunkt der deutschen Science Fiction am 21. Juni 1871
  • Kritische Würdigung von Kurd Laßwitz & seiner technisch-philosophischen Zukunftserzählung „Bis zum Nullpunkt des Seins“ als Beginn der deutschen Science Fiction
  • Synergen, Dortmund (2021)
  • Deutsche Zukunfstvisionen vor 100 Jahren, Band 50
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 9783946366508

Kleinster Preis: € 29,80, größter Preis: € 29,80, Mittelwert: € 29,80

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  • keine
  • [Artikel] Kurd Laßwitz in der WIKIPEDIA

Kurd Laßwitz (* 20. April 1848 in Breslau; † 17. Oktober 1910 in Gotha; eigentlich Carl Theodor Victor Kurd Laßwitz) war ein deutscher Schriftsteller. Er publizierte zudem unter dem Pseudonym L. Velatus und gilt als Begründer der deutschsprachigen Science Fiction. Sein Roman Auf zwei Planeten aus dem Jahr 1897 gehört zu den wichtigen deutschen Science-Fiction-Romanen und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kurd Laßwitz und seine Werke im Projekt Gutenberg (darunter auch gegenständliche Geschichte)

Pseudonym: Velatus

Geboren am 20.04.1848 in Breslau, der Vater war Fabrikant und Kaufmann. 1866 beginnt er sein Studium der Mathematik und Physik in Breslau und besteht 1873 das Staatsexamen. Zwei Jahre später promoviert er über ein Thema der Physik und geht 1876 als Gymnasiallehrer nach Gotha. 1884 erhielt er den Professorentitel. Laßwitz starb am 17.10.1910 in Gotha. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kurd Laßwitz, Vater der deutschen Science Fiction – von Heinrich Stöllner – auf zauberspiegel-online.de

Von den sechziger bis Anfang der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts erschienen als Subreihe der Heyne Science-Fiction-Taschenbücher mehr als hundert Titel unter dem Logo „Heyne Science Fiction Classics“. Diese Romane und Kurzgeschichten werden in der vorliegenden Artikelreihe vorgestellt und daraufhin untersucht, ob die Bezeichnung als Klassiker gerechtfertigt ist.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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