Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #6 – Schrecken als ästhetische Ware: Im Staub dieses Planeten

Eugene Thacker
Im Staub dieses Planeten
Matthes & Seitz, Berlin (2020)
ISBN 9783957577078
Horror der Philosophie…

Ein außergewöhnliches Buch. Es zeigt ,das Horror viel mehr ist als ein Prickelndes Gefühl und Kunstblut. Es überrascht – Okkultismus, Dämomologie, Mystik – es führt an die Grenzen der Verstehbarkeit unseres Kosmos…


Eugene Thacker befreit das Horror-Genre, mit seiner ersten Veröffentlichung auf Deutsch,  vom Verdacht der Belanglosigkeit. Das Buch ist in gewissem Sinne die Erforschung der Idee, „das denken nicht menschlich ist…

Das Ziel dieses Buches ist die Erkundung des Verhältnisses zwischen Philosophie und Horror mit Hilfe dieses Motivs der „undenkbaren Welt“. Genauer gesagt, werden wir die Beziehung zwischen der Philosophie, die Überschneidungen mit einer Reihe von angrenzenden Feldern (Dämonologie, Okkultismus und Mystik) hat, und dem Genre des übernatürlichen Horrors erforschen, wie es sich in der Literatur, im Film, in Comics, in der Musik und in anderen Medien zeigt …

Auszug 'Vorwort', Seite 7-17

Ich denke, es lohnt sich hier seine Nase reinzustecken …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Eugene Thacker
  • Im Staub dieses Planeten
  • Horror der Philosophie, Band 1
  • Matthes & Seitz, Berlin (2020)
  • gebundene Ausgabe, 8° Oktav
  • 224 Seiten
  • ISBN 9783957577078

Kleinster Preis: € 18,95, größter Preis: € 37,84, Mittelwert: € 24,00

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  • keine
  • [Rezension] Die Grenze des Verstehbaren – von Hans von Trotha – auf deutschlandfunkkultur.de

Das Buch beginnt mit einem Komparativ, den es nicht gibt: „Die Welt wird immer undenkbarer“. Aber vielleicht bedarf es ja neuer sprachlicher Formeln um sich der Welt, wie sie heute ist, zu nähern, eine „Welt der planetarischen Katastrophen, aufkommenden Pandemien, tektonischen Verschiebungen, seltsamen Wetterphänomene… und der stets im Hintergrund lauernden Gefahr des Aussterbens“.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] 001 – Philosophie des Horrors – von Christian Erdmann – auf christianerdmann.blogspot.com

Das Horrorgenre gilt als trivial, beschäftigt sich aber mit äußerst untrivialen Dingen, beispielsweise den sogenannten letzten Dingen – Tod, apokalyptische Endzeit, Jenseits, Auferstehung der Toten. Jedes Feld philosophischer Betrachtung ist auch ein Feld des Horrors, und vice versa. Wenn man will, aber man muß nicht wollen, lassen sich die für das Horrorgenre bedeutsamen Probleme und Motive gliedern in die klassischen Disziplinen der Philosophie: Metaphysik, Erkenntnistheorie, Ethik, Logik, Ästhetik. Im Horrorfilm geht es, wie in der Philosophie, um die „Fragen von Tod und Leben“ (Schmid 1993, 10). Der Thrill des Horrorfilms ist von höchster philosophischer Relevanz.…

Auszug Artikel


  • [Downlaod] Der Gewalt ihre Freiheit: Der Horror-Film als

    jugendliches Wertekonstrukt – Gudrun Marci-Boehncke und Matthias Rath – auf univie.ac.at

Jugendliche Gewaltbereitschaft wird in der medienkritischen Diskussion nicht selten auf mediale Vorbilder zurückgeführt. Anhand qualitativer Daten wird zum einen  gezeigt, dass das Erkennen medialer Gewalt in Sprache und Handlung bildungsabhängig ist, zum anderen, dass Jugendliche nach eigenen Angaben aus sehr unterschiedlichen Gründen zur Gewalt bereit wären – etwa, um Freunde zu  verteidigen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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